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Neuer Förderraum in einer Bitolaer Schule - bezahlt mit schwedischer Spende, dabei ist Inklusion gesetzliche Pflicht

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Neuer Förderraum in einer Bitolaer Schule - bezahlt mit schwedischer Spende, dabei ist Inklusion gesetzliche Pflicht

In der Grundschule „Gjorgji Sugarev“ in Bitola ist ein neuer Förderraum in Betrieb genommen worden - ein Raum für die Unterstützung von Schülern, die einen anderen Zugang brauchen als der Rest der Klasse. Zur Eröffnung kamen Bürgermeister Toni Konjanovski und Ratsvorsitzender Bojan Bojkoski.

Der Raum ist so gedacht, dass ihn Schüler, Bildungs- und persönliche Assistenten, Lehrkräfte und Fachpersonal nutzen können, je nach den individuellen Bedürfnissen jedes Kindes. Er ermöglicht Einzel- und Kleingruppenarbeit, zusätzliche Lernförderung und Kompetenzentwicklung - und, ebenso wichtig, eine Umgebung, in der sich ein Kind sicher und angenommen fühlen kann.

In der Mitteilung steht ein Detail, das man genau lesen sollte. Ausstattung und Einrichtung wurden mit Unterstützung von „Hand Till Hand“ und „Handelsbankens Fadderbarns Fond“ realisiert. Also - von Spendern.

Eine gute Nachricht mit einer Frage darin

Inklusion ist eine gesetzliche Pflicht, keine humanitäre Aktion. Jede Grundschule im Land soll die Bedingungen haben, um mit Schülern zu arbeiten, die zusätzliche Unterstützung brauchen, und das ist keine Frage des guten Willens einer ausländischen Stiftung. Wenn ein Förderraum in Bitola dank einer schwedischen Spende öffnet, heißt das: Das System hat den Bedarf auf dem Papier erkannt, aber nicht mit Budget hinterlegt.

Aus der Schule heißt es, der Förderraum sei nicht nur ein neu eingerichteter Raum, sondern ein Ort, an dem Inklusion zur alltäglichen Praxis wird. Stimmt. Die Frage ist, wie viele Schulen in Pelagonien und darüber hinaus darauf warten, dass irgendein ausländischer Fonds denselben Bedarf auch bei ihnen bemerkt.

Die Kinder in der „Gjorgji Sugarev“ haben heute bessere Bedingungen als gestern - das ist unbestritten und es zählt. Aber ein Raum ist keine Politik. Politik wird es sein, wenn so ein Raum in jeder Schule Standard ist und keine Nachricht mehr.