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Bitolas Imker verkaufen zwei Tage lang direkt auf der „Magnolija“: der einzige Schutz, den sie haben, und niemand hat ihn ihnen gegeben

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Bitolas Imker verkaufen zwei Tage lang direkt auf der „Magnolija“: der einzige Schutz, den sie haben, und niemand hat ihn ihnen gegeben

Auf dem Platz „Magnolija“ in Bitola wird heute und morgen Honig direkt von dem verkostet, der ihn aus dem Stock geholt hat. Die Veranstaltung „Lerne deinen lokalen Imker kennen“ findet zum dritten Mal in Folge statt, unterstützt von der Gemeinde Bitola, mit Gästen aus anderen Imkerverbänden.

Bitolas Bürgermeister Toni Konjanovski besuchte die Imker und wurde, so die Veranstalter, über ihre Herausforderungen informiert. Eine vorsichtige Formulierung, aber wer Bienen hält, weiß, was dahintersteckt - Dürre, Pestizideinsatz auf den Nachbarflächen, importierter Honig zweifelhafter Herkunft in den Regalen.

Der Verband „Mariovo-Pelagonische Imker“ erklärt, Ziel sei es, dass die Veranstaltung zur Tradition wird und jedes Jahr die Rolle und Bedeutung der Imkerei in Bitola und der Region sichtbar macht.

Genau hier liegt der Wert eines solchen Termins, und er ist größer, als er aussieht. Wer am Stand Honig von einem Mann kauft, der sagt, aus welchem Dorf und aus welcher Blüte er stammt, kauft nicht bloß ein Glas - er umgeht die ganze Handelskette, die das Vertrauen in heimischen Honig längst verwässert hat. Der Direktverkauf ist der einzige Schutz, den ein Imker hat, und niemand hat ihn ihm gegeben - er hat ihn sich selbst gebaut.

Offen bleibt die Frage, die der Platz nicht löst: Was passiert mit denselben Imkern an den übrigen 363 Tagen des Jahres? Zwei Tage Stand sind gute Werbung. Ein anständiger Ankaufspreis, Kontrolle des Importhonigs und Schutz vor rücksichtslosem Spritzen wären Politik.