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Neue 3,5 Kilometer lange vierspurige Fernstraße Richtung Blace und Kosovo: die Umsetzung beginnt erst nach Abschluss der Enteignung

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Neue 3,5 Kilometer lange vierspurige Fernstraße Richtung Blace und Kosovo: die Umsetzung beginnt erst nach Abschluss der Enteignung

Dreieinhalb Kilometer neue vierspurige Fernstraße, die Vizbegovo schneller mit Blace und dem Kosovo verbinden soll. Das Projekt der Transit-Fernstraße „Hasan Prishtina“ wurde heute den Unternehmern aus der Industriezone Vizbegovo vorgestellt, vom Bürgermeister der Gemeinde Cair, Izet Medziti, und vom Bürgermeister der Stadt Skopje, Orce Gjorgjievski.

Beim Treffen ging es um die erwarteten Vorteile - bessere Anbindung, Entlastung des bestehenden Straßennetzes, höhere Sicherheit und effizienterer Transport von Menschen und Waren. Die Bürgermeister hörten sich die Meinungen und Vorschläge der in der Zone tätigen Firmen an.

„Die Fernstraße 'Hasan Prishtina' ist ein strategisches Projekt für Vizbegovo und für Skopje“, sagte Medziti und verwies darauf, dass die Stadt eine schnellere und funktionalere Verbindung Richtung Blace und Kosovo bekommt.

Ein Satz entscheidet über alles

In der Präsentation steckt eine Angabe, die es verdient, aus der Mitte der Mitteilung geholt und an den Anfang gestellt zu werden: Die Umsetzung des Projekts beginnt nach Abschluss des Enteignungsverfahrens.

Das heißt, es gibt vorerst weder ein Startdatum noch eine Frist noch einen veröffentlichten Investitionswert. Es gibt eine Trasse, eine Präsentation und Einigkeit, dass die Straße gebraucht wird. Die Enteignung ist die Phase, in der jedes Infrastrukturprojekt in Mazedonien entweder losfährt oder jahrelang stehen bleibt - je nachdem, wie viele Eigentümer an der Trasse liegen und wie schnell der Staat sie entschädigt.

Warum die Zone das fordert

Vizbegovo ist eine Industriezone, durch die täglich Lastwagen Richtung Blace und zurück fahren. Das bestehende Straßennetz wurde für solchen Verkehr nicht gebaut, was langsameren Transport und höheres Risiko für alle bedeutet, die an der Trasse wohnen. Vier Spuren statt einer engen Straße mit Mischverkehr sind ein realer Bedarf, kein Schmuck.

Genau deshalb ist die Präsentation vor den Unternehmern ein guter Schritt - sie werden den Unterschied zuerst spüren, aber auch zuerst leiden, solange gebaut wird. Was fehlt, ist das zweite Treffen: mit den Menschen, die an der geplanten Trasse leben und deren Grundstücke in die Enteignung fallen. Über sie sagt die Mitteilung nichts.