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Dritte Nacht auf dem Pelister: Ein Teil der Einsatzkräfte ist seit 48 Stunden ohne Schlaf

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Dritte Nacht auf dem Pelister: Ein Teil der Einsatzkräfte ist seit 48 Stunden ohne Schlaf

„Uns allen, die wir auf dem Gelände bleiben, steht eine weitere höllische und lange Nacht bevor“, teilte am Sonntagabend der Direktor des Nationalparks „Pelister“, Ivancho Toshevski, mit. Der Satz ist keine Metapher - ein Teil der Einsatzkräfte ist seit fast 48 Stunden ohne Schlaf.

Der Plan für die Nacht ist bis auf den Meter genau: Einsatz entlang der Grenze zwischen den Nationalen Wäldern und dem Nationalpark, in Nord-Süd-Richtung, auf einer Höhe zwischen 1.050 und 1.150 Metern, oberhalb der Straße, die den Gjavato-Pass mit dem Dorf Podmochani verbindet. Ziel ist es, die niedrigeren Nachttemperaturen zu nutzen, um die kritischste Front endlich zu brechen.

Am Morgen war das Feuer eingedämmt. Mit der Erwärmung im Laufe des Tages flammten mehrere Brandherde erneut auf. Das ist seit drei Tagen der Rhythmus dieses Feuers.

Wer im Einsatz ist

Die Parkeinheiten arbeiten mit Unterstützung des Freiwilligenvereins „Arhangel“, der Feuerwehreinheit des Kraftwerks Bitola und der Territorialeinheit aus Resen. Aus Bitola wurden Kräfte der territorialen Feuerwehr, Gerät kommunaler Betriebe und private Firmen mit schwerem Gerät geschickt. Mit Bulldozern werden Brandschneisen angelegt.

Der Luftwaffenverband der Armee intervenierte mit einem Hubschrauber Mi-8MT im Gebiet Makazi an den Hängen des Parks. Ein dreistündiger Einsatz, 14 Löschbehälter, insgesamt 28 Tonnen Wasser über aktiven Brandherden.

Der Direktor der Direktion für Schutz und Rettung, Stojanche Angelov, bewertete dieses Feuer als das schwerste und komplexeste aller derzeit aktiven Brände im Land.

Eine Information, die schneller war als das Feuer

Im Laufe des Tages meldeten mehrere Portale, zwei Feuerwehrleute seien verletzt worden. Angelov dementierte das entschieden: „Bisher wurde kein einziger Feuerwehrmann verletzt. Die Meldung einiger Portale über zwei verletzte Feuerwehrleute stimmt nicht - weder ein verletzter Feuerwehrmann, noch haben wir einen Feuerwehrmann, der Rauch eingeatmet hat.“

Zugleich hatte der Parkdirektor zuvor erklärt, in der Nacht seien zwei Angehörige der eingesetzten Einheiten verletzt worden und ihr Zustand sei stabil.

Zwei Institutionen, zwei gegensätzliche Aussagen, derselbe Tag. Keine Katastrophe - aber ein Maßstab dafür, wie dünn die Verbindung zwischen dem Gelände und dem ist, der in dessen Namen spricht, während alles brennt.

Was nicht brennt und sich trotzdem nicht ändert

Das Feuer brach in Obstgärten in der Gemarkung des Resener Dorfes Makazi aus und griff auf den Nationalpark über. Jeden Sommer dieselbe Dynamik: Es entsteht unten, erreicht das Schutzgebiet, und dann kämpfen dagegen Menschen, die nach 48 Stunden noch immer draußen sind.

Bitolas Bürgermeister Toni Konjanovski appelliert an verantwortungsvolles Verhalten in den Wäldern. Der Appell ist richtig und wird auch im nächsten Jahr richtig sein. Die Frage ist, ob im nächsten Sommer die einzige Verteidigungslinie des Pelister wieder dieselben übermüdeten Menschen sein werden, ein Armeehubschrauber und zwei Löschflugzeuge.