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Schwarzbau bei Negotino: 600 Meter Graben, ein österreichischer Staatsbürger, eine Skopje-Firma und 1,5 Millionen Denar Schaden für die Gemeinde

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Schwarzbau bei Negotino: 600 Meter Graben, ein österreichischer Staatsbürger, eine Skopje-Firma und 1,5 Millionen Denar Schaden für die Gemeinde

Eine Firma aus Skopje, ein österreichischer Staatsbürger und ein 52-jähriger Gewgelija-Bewohner haben in den Dörfern Pepelište und Vojšanci bei Negotino einen 600-Meter-Graben ausgehoben und Stromkabel verlegt - ohne eine einzige Genehmigung, ohne einen einzigen Denar an Regulierungsgebühren. Strafanzeige wurde nach Artikel 244 wegen „Schwarzbau" erstattet.

Die Zahlen sprechen für sich. Die Summe, die an Gebühren hätte gezahlt werden müssen - 1.502.981 Denar. Der Schaden für die Gemeinde - über 1,5 Millionen Denar. Die Namen der Beteiligten mit Initialen (nach mazedonischer Praxis) - V.M. aus Österreich, als „verantwortliche Person" der juristischen Person eingetragen, und R.M., 52, Direktor der Filiale in Kavadarci.

Die Frage, die folgt - wie viel von „600 Metern Graben" ist auf Drohnenaufnahmen zu sehen, und warum hat niemand aus der Gemeinde reagiert, während die Arbeiten liefen? 600 Meter gräbt man nicht in fünf Minuten, und Stromkabel verlegt man nicht in der Stille der Nacht. Das ist ein Prozess, der Tage dauert, im schlimmsten Fall Wochen. Und niemand sah, niemand meldete - bis es zu spät war.

Für die lokale Gemeinschaft ist das eine direkte Mahnung - Schwarzbau ist kein Phänomen der 90er, Schwarzbau ist hier und jetzt, und er wird nicht durch eine weitere Strafanzeige verhindert. Er wird nur verhindert, wenn die kommunale Inspektion sichtbar wird, bevor die Arbeit getan ist, nicht drei Monate danach.