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Safe City fiel wegen eines 10-kV-Defekts - Ampeln aus, Kameras offline, ein System so stabil wie der Strom

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Safe City fiel wegen eines 10-kV-Defekts - Ampeln aus, Kameras offline, ein System so stabil wie der Strom
Ein Nachmittagsausfall an einer 10-kV-Leitung im Verteilnetz versetzte die Gemeinden Centar und Karpoš in Dunkelheit. Der Kollateralschaden: An mehreren Kreuzungen waren die Ampeln ausgeschaltet, und das System „Safe City" - das Überwachungsnetz des Innenministeriums - fiel komplett aus dem Netz. Wenn Technologie vom Strom abhängt, reicht ein einziges geschwächtes Kabel für eine echte Abwesenheit. „Safe City" ist seit Februar 2026 aktiv. Zu den Funktionen gehören Geschwindigkeitsaufzeichnung, Erfassung von Rotlichtverstößen, Erkennung nicht zugelassener Fahrzeuge und Dokumentation von Parkverstößen. Mit anderen Worten - wenn das System ausfällt, öffnen sich mehrere Stunden „freier Verkehr" mitten im Stadtzentrum. Die Fahrer bemerken das offensichtlich schnell. Die Polizei setzte an den Hauptkreuzungen Regulierer im Handbetrieb ein. EVN aktivierte Teams, um den Defekt zu isolieren und die Versorgung umzuleiten. Am Ende offenbarte die ganze Operation etwas, das die Ingenieure wissen, die Politiker aber nicht laut sagen wollen - das System „Safe City" ist nur so stabil wie das Stromnetz, das es trägt. Die Frage, die nicht laut gestellt wird: Wenn so viel Software- und Hardware-Infrastruktur an einem einzigen 10-kV-Defekt zusammenbricht, was passiert mit „Safe City" an einem Tag, an dem es einen vollständigen Ausfall im EVN-Netz für Centar gibt - zum Beispiel bei einem stärkeren Sturm? Sicherheit misst sich nicht nur an problemlosen Tagen. Sie misst sich an Tagen, an denen das System da sein soll - und es nicht ist.