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Starkes 5,7-Erdbeben bei Kreta: Bisher keine Schaeden, Region in Alarmbereitschaft

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Ein starkes Erdbeben der Staerke 5,7 auf der Richterskala erschuetterte heute frueh gegen 6:30 Uhr Ortszeit das Gebiet suedlich der griechischen Insel Kreta. Das Epizentrum lag im Meer, etwa sieben Kilometer suedwestlich der Kuestenstadt Goudoura, in einer Tiefe von fuenf Kilometern.

Der stellvertretende Praefekt der Region, Yanis Androulakis, erklaerte, das Beben sei in den oestlichen Teilen der Insel zu spueren gewesen, die Zivilschutzeinheiten seien in Alarmbereitschaft. Das Beben wurde auch auf den Nachbarinseln Kasos und Karpathos gespuert.

Der Seismologe Gerasimos Papadopoulos berichtete, dass Nachbeben folgten, das staerkste mit Magnitude 3,8. Die seismische Aktivitaet findet in betraechtlicher Entfernung von Kreta statt, was das Risiko selbst bei staerkeren Beben verringert. Im Mai 2020 verursachte ein 6,6-Beben im selben Gebiet geringe Schaeden und kleine Tsunamis bei Ierapetra und Kasos.

Bisher keine gemeldeten Schaeden. Aber jedes Erdbeben im Mittelmeer ist eine Erinnerung: Die Region ist seismisch aktiv, und Vorbereitung ist immer eine Frage von "ob" oder "wann".