Noch eine Durchsuchung in Ohrid, noch eine Waage mit weißem Pulver: Der kleine Fisch geht immer am leichtesten ins Netz
04.07.2026
04.07.2026
04.07.2026
04.07.2026
04.07.2026
04.07.2026
03.07.2026
30.06.2026
29.06.2026
29.06.2026
30.06.2026
30.06.2026
29.06.2026
30.06.2026
30.06.2026
30.06.2026
30.06.2026
29.06.2026
28.06.2026
04.07.2026
04.07.2026
03.07.2026
04.07.2026
04.07.2026
03.07.2026
03.07.2026
03.07.2026
03.07.2026
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Eine hochrangige UNESCO-Delegation hat einen dreitägigen Besuch in Mazedonien abgeschlossen, mit Arbeitstreffen mit Präsidentin Gordana Siljanovska-Davkova und Minister Ljutkov. Das Thema ist alt, aber noch immer ungelöst - der Schutz des Natur- und Kulturerbes der Region Ohrid.
Ziel des Besuchs ist laut Erklärung die Stärkung der Zusammenarbeit und die Umsetzung der Schutzempfehlungen. Das Wort „Umsetzung" ist hier das entscheidende - denn Empfehlungen für Ohrid gibt es seit Jahren, und das Problem war nie ihr Mangel, sondern ihre Durchführung. Die UNESCO warnt seit Langem vor Schwarzbau, wilder Uferbebauung und dem Druck auf den See.
Ohrid wird nicht mit protokollarischen Treffen verteidigt, sondern mit Entscheidungen, die den Sommer überdauern - und genau darin liegt der Unterschied zwischen Absicht und Ergebnis. Jede Delegation kommt, lässt sich fotografieren, unterschreibt für Zusammenarbeit, während vor Ort der Beton weiter zum Wasser vorrückt. Die Frage ist nicht, ob die Behörden die Bedeutung des UNESCO-Status verstehen, sondern ob sie bereit sind, unpopuläre Schritte zu gehen, um ihn zu behalten.
Denn die Alternative ist bekannt und beschämend - Ohrid steht seit Langem unter der Drohung, auf die Liste des gefährdeten Erbes gesetzt zu werden. Das ist keine abstrakte Gefahr, sondern ein konkretes Risiko, das von Besuch zu Besuch aufgeschoben wird. Und bleibt der Schutz weiter auf der Ebene von Treffen und Fotografien, lautet die Frage nicht, ob wir den Status verlieren, sondern wann.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Das Gelände am Vodno ist offiziell als erosionsgefährdet ausgewiesen, mit der Empfehlung, Wald zu pflanzen. Der Plan sieht stattdessen Bebauung...
Ein verletztes Rehkitz wird von Freiwilligen und privaten Kliniken gerettet, weil es einen Staat mit einem Wildtierzentrum - nicht gibt....
Einhundertsiebenundzwanzig visumfreie Länder sind kein Grund zur Selbstzufriedenheit, wenn die Nachbarn, die mit uns aufbrachen, vorankamen, während wir stehen bleiben...
Jeden Sommer dasselbe Bild: Beschränkungen, Appelle und Notmaßnahmen - aber niemand misst die Wasserverluste, die seit Jahren unterirdisch versickern.
560.000 Menschen leben dort, wo die Übergänge verblasst sind, weil niemand eine Ausschreibung machte. Mancherorts kostet dieselbe Arbeit das Vierfache....
Der Gemeinderat kippte die während der Energiekrise eingeführte Subvention. Wenn die Gründe vor dreieinhalb Jahren galten, was hat sich heute...
Nach mehreren Sommerabenden, an denen Mücken die Bürger von den Terrassen vertrieben, kommt die Gemeinde der Plage endlich zuvor. Die...
Jeder Erwachsene kann sich freiwillig eintragen. Das eigentliche Hindernis war bei uns nie die Bürokratie - es war das Schweigen...
Regen ist keine Katastrophe - die Katastrophe ist, wenn das Netz ein paar Stunden Wolkenbruch nicht übersteht. Rettung nach der...
Vier Teams, 400 Liter Wasser pro Tag für die Schwächsten. Wo sind die Institutionen, die mehr als guten Willen bieten...