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Mit 1,63 Promille und zwei Pistolen in einem Hof mit vier Menschen

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Mit 1,63 Promille und zwei Pistolen in einem Hof mit vier Menschen

Ein 57-jähriger Bewohner des Dorfes Zhilche bei Tetovo wurde festgenommen, nachdem er im Hof eines Wochenendhauses mit einer Schusswaffe geschossen hatte. Die Polizei nahm ihn um 23:40 Uhr fest.

Im Hof wurden vier Personen angetroffen. Bei dem Festgenommenen fanden die Beamten zwei Pistolen und eine größere Menge Munition, außerdem stellte die Polizei Schussspuren fest. Bei der Kontrolle wurden bei ihm 1,63 Promille Alkohol im Blut gemessen.

Drei Elemente in einem Satz: ein betrunkener Mann, zwei Pistolen und vier Menschen im selben Hof. Dass die Nacht mit einer Anzeige endete und nicht mit etwas Schwererem, ist eine Frage von Zentimetern, nicht von einem System.

Die Waffen tauchten selbstverständlich nicht an jenem Abend auf. Die beiden Pistolen und die Munition lagen schon zuvor irgendwo in diesem Haus - legal oder nicht, das wird das Verfahren klären. Keine Frage ist dagegen, ob der Besitzer in der Verfassung war, sie zu halten. Mit 1,63 Promille führt man kein Auto, geschweige denn eine Waffe.

Der Fall steht nicht allein. Am selben Tag registrierte die Polizei in Tetovo und Gostivar mehrere weitere Anzeigen wegen körperlicher Angriffe, darunter eine wegen Bedrohung mit einer Waffe im Dorf Zhelino, wo laut Anzeige eine Person mit einem Messer in der Hand erschien, dann eine Pistole zog, durchlud und auf einen anderen Mann richtete.

In allen Fällen ergreift die Polizei Maßnahmen zur Aufklärung und kündigt entsprechende Anzeigen an. Das ist gut, und es ist ihre Aufgabe.

Offen bleibt die Frage nach der Phase davor - der vor der Anzeige. Eine Waffe, die im Hof, auf der Straße, im Streit gezogen wird. Jeder dieser Fälle hat denselben Anfang und ein anderes Ende, und der Unterschied zwischen einer Anzeige und einer Beerdigung ist ein sehr schmaler Rest Glück.