Dreizehn Stunden zwischen Anzeige und Leichen: zwei Taiwaner tot in einer Skopjer Wohnung gefunden
03.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
02.09.2026
01.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
02.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
02.09.2026
01.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
03.09.2026
02.09.2026
01.09.2026
03.09.2026
02.09.2026
01.09.2026
22.08.2026
20.08.2026
18.08.2026
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Geschichte begann mit 50 Tausend Euro. Jetzt ist sie bei 1,5 Millionen. Und zwischen diesen beiden Zahlen steht dieselbe kleine Gruppe von Leuten.
Jon Frčkoski, Mitglied des Exekutivausschusses der SDSM, warf auf einer Pressekonferenz vor, im Ministerium für digitale Transformation würden Aufträge im Wert von 1,5 Millionen Euro an regierungsnahe Firmen vergeben, und forderte den Rücktritt von Minister Stefan Andonovski.
Wer mit wem verbunden ist
Nach den Angaben wurden drei neue Millionenverträge mit der Firma „Noma System Solutions“, einer Niederlassung in Skopje, geschlossen - Ausschreibungen für die Wartung des Dokumentenmanagementsystems, für die Software des Immobilienregisters und für eine Prüfungssoftware.
Die entscheidende Frage, so Frčkoski, ist, wer hinter dieser Firma steht. Als Geschäftsführer ist Vladimir Simovski eingetragen. Das sei, behauptet er, derselbe Vladimir Simovski, der früher direkter Geschäftspartner und Miteigentümer mit Martin Klinčarov - dem Ehemann der Staatssekretärin Klinčarova - in der Firma „SVAG FUD DOO Skopje“ war. Zusätzlich hält an diesem Unternehmen die Firma „Mateo Dizajn“ Anteile, die eben jenem Ehemann gehört.
„Mateo Dizajn“ ist kein neuer Name in dieser Geschichte. Genau ihre Aufträge im Wert von 50 Tausend Euro waren der erste Teil des Skandals. Die Staatliche Kommission zur Korruptionsprävention eröffnete dazu ein Verfahren. Danach, so Frčkoski, blieb es stehen.
Das Problem mit einem Verfahren, das offen bleibt
„Die Kommission ist stehengeblieben, das Vergeben nicht. Denn auch die Ausschreibungen im Ministerium für digitale Transformation bleiben nicht stehen“, sagte Frčkoski.
Dieser Satz lohnt die Wiederholung, weil er die gesamte Mechanik beschreibt. Ein offenes Verfahren bei der Antikorruptionskommission hält nichts auf. Es hält keine Ausschreibung auf, keinen Vertrag, keine Zahlung. Es ist ein formaler Vermerk, dass jemand etwas bemerkt hat. Während das Verfahren offen steht, werden weiter Verträge geschlossen - und aus 50 Tausend werden 1,5 Millionen.
Die SDSM hat die Kommission aufgefordert zu handeln, und verlangt eine dringende Ausweitung der Ermittlungen. Das Ministerium für digitale Transformation hat bislang keine Antwort auf die konkreten Fragen nach den Eigentumsverflechtungen zwischen „Noma System Solutions“ und „Mateo Dizajn“ gegeben.
Was beantwortet werden muss - und was keine Antwort ist
Der Vorwurf kommt von der Opposition in einer Vorwahlperiode, das gehört beim Lesen dazu. Aber der Vorwurf besteht aus überprüfbaren Dingen: Firmennamen, Geschäftsführernamen, Eigentumsanteile, Vertragszahlen. Für keinen dieser Punkte braucht man Vertrauen in die SDSM - man braucht Zugang zum Zentralregister und zum Vergabearchiv.
Die Antwort „das ist eine politische Kampagne“ klärt keinen einzigen dieser Punkte. Geklärt werden sie nur, wenn die Kommission das Verfahren mit einem Befund abschließt - in welche Richtung auch immer. Bis dahin steht die Frage im Raum, warum eine Firma, deren Geschäftsführer Geschäftspartner des Ehemanns der Staatssekretärin war, drei Aufträge in dem Ministerium erhält, in dem sie arbeitet.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Levica schlägt vor, dass der Staat pro Kind 20 Prozent des Wohnbaukredits übernimmt. Allein dafür schulden die Haushalte fast 2...
Rund 3.000 Erstklässler weniger als im Vorjahr und 148 Schulgebäude ohne Schüler. Die Zusammenlegung ist eine Antwort auf die Demografie,...
Die Opposition fordert einen Rücktritt. Davor steht aber eine ältere Frage: Was hat die Antikorruptionskommission in dem Fall festgestellt, den...
Die Kommission hat die Frage, wie der Haushalt das Geld unter den Parteien verteilt, aus eigener Initiative aufgeworfen. Sie fordert...
Dalibor Kitanovikj stellte Ratko Mladic unter die „Generäle der himmlischen Armee“. Die Regierung fordert den Rückzug des Beitrags. Das Helsinki-Komitee...
Drei Institutionen, drei verschiedene Geschwindigkeiten. Die Wettbewerbskommission hat bereits Ja gesagt, die Medienaufsicht sagt jetzt Warten, und die Finanzpolizei prüft,...
Wenn die Partei eines amtierenden Ministers öffentlich einem verurteilten Kriegsverbrecher huldigt, ist die Frage, ob das die Haltung der Regierung...
Wie viele sich beworben haben, wie viele zum Test erschienen sind, wie viele bestanden haben. Das Ministerium hat diese Daten...
Drei Wochen Klinikbehandlung, Rückkehr ins Gefängnis Skopje am 26. August, und schon eine Notverlegung zurück. Die Frage gilt nicht ihm,...
Die Partei behauptet, die Initiative in Pehchevo sei gescheitert, weil ein Mann der Opposition dahinterstand. Der dortige Rat stimmte einstimmig...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahre als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlasse deine E-Mail-Adresse und wir schreiben dir, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.