Durchgeladene Pistole auf der Straße bei Kruschopek: Die Grenze zwischen Polizeibericht und Beerdigung hielt ein fremder Nerv
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
06.08.2026
06.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
06.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
06.08.2026
05.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
07.08.2026
06.08.2026
05.08.2026
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Achthundert Menschen leben im Komplex in der Anton-Popov-Straße 1, in zweihundert Wohnungen, mit rund zwanzig Gewerbeeinheiten. Sie schickten einen offenen Brief an die Stadt Skopje mit einer Frage: Wenn der Aushub für die Einfahrt in die Unterführung bei „Limak" unmittelbar an den Fundamenten ihres Gebäudes erfolgt, was geschieht dann mit der Statik des Objekts?
Die Stadt Skopje antwortete, die Projektunterlagen seien nach allen Standards und Vorschriften erstellt worden, während der Ausführung werde eine ständige Fachaufsicht mit entsprechenden Lizenzen gestellt, und die Bewohner hätten durchgehend Zugang zum Gebäude. Ferner sei die Straße laut Entwurf auf das Niveau des bestehenden Parkplatzes angehoben und es werde keine großen Aushubarbeiten geben.
Wenn es keinen großen Aushub gibt, warum gibt es keine Präsentation?
Hier fällt die Geschichte auseinander. Am 20. Juli trafen die Bewohner Vertreter der Stadt Skopje, die ihnen binnen drei Werktagen eine offizielle Projektpräsentation zusagten. Das Treffen fand nie statt. Am 23. Juli reichten sie einen neuen schriftlichen Antrag ein. Eine Antwort gab es bis heute nicht.
Die Bewohner fordern eine öffentliche Präsentation der geologischen Untersuchungen, des Grundentwurfs und der geplanten Schutzmaßnahmen für die umliegenden Gebäude. Der Standort liegt in einem seismisch aktiven Gebiet - das ist keine Panik, das ist Skopje.
Eine Antwort per Pressemitteilung ist keine Präsentation. Der Unterschied: Eine Pressemitteilung kann man nichts fragen. Ein geologisches Gutachten, das vor achthundert Menschen auf den Tisch gelegt wird, schon.
Ein vierzehn Jahre altes Projekt
Der Vertrag über die Unterführung mit dem türkischen Investor „Limak" wurde am 12. März 2012 unterzeichnet. Der damalige Bürgermeister kündigte den Baubeginn binnen eines Jahres an. Über sechs Jahre lang passierte nichts, ohne Erklärung der Stadt Skopje. Der Bau begann im September 2018. Der jetzige Bürgermeister Orce Gjorgjievski schloss die erste Phase ab und kündigte die Fertigstellung des Projekts in seiner Amtszeit an.
Die zweite Phase kostet rund 12 Millionen Euro und umfasst zwei Kreisverkehre am Kočo-Racin-Boulevard und der Straße Železnička sowie die Einfahrt in die Unterführung. Die Unterführung selbst wird 746 Meter lang und 37 Meter breit, mit je zwei Fahr- und Hilfsspuren in beide Richtungen und zwei Straßenbahnlinien in der Mitte.
Die Bewohner betonen, sie seien nicht gegen die Entwicklung der städtischen Infrastruktur, sie fordern lediglich einen transparenten Prozess. Das ist der vernünftigste Satz im gesamten Schriftwechsel, und genau darauf hat die Stadt Skopje bislang mit Schweigen geantwortet.
Zwölf Millionen Euro reichen, um eine Präsentation und einen Geologen zu bezahlen, der vor die Leute tritt. Wenn das Projekt wirklich sicher ist, ist das der billigste Weg, es zu belegen.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Die Straße „Kozara" ist fertig - 230 Meter, 4 Millionen Denar. Die Gemeinde räumt ein verlangsamtes Tempo aus objektiven Gründen...
Qendrim Kala, freiwilliger Feuerwehrmann in Urdorf, spendete 41 Sätze feuerfester Ausrüstung für Struga. Eine schöne Geschichte. Und eine Frage: Wie...
Zweiundzwanzig Tage lang zogen die Pumpen fäkalienbelastetes Wasser ein. Die offiziellen Analysen sind für den 20. August angekündigt. Wer in...
Der einzige öffentliche PET-Scanner ist wieder defekt, Patienten warten zwei bis drei Monate. Die Klinik sagt, die Behandlungskontinuität sei nicht...
226 annullierte Prüfungen, 805 Einsprüche, drei Prüfungstypen. Der schlechteste Schnitt liegt in Englisch - einem Fach, das auf dem Arbeitsmarkt...
92,9 Liter Wasser in 24 Stunden, das jüngste Opfer ein zweijähriges Kind. Eine Gedenkfeier ehrt die Menschen. Ein gereinigter Kanal...
Eine seltene Nachricht bei uns - jemand hat im Abfall Material gesehen. Offen bleibt die Frage, die keine Gemeinde stellt:...
Qendrim Kala ist freiwilliger Feuerwehrmann in Urdorf. Er kaufte Ausrüstung für eine ganze Schicht in seiner Heimatstadt. Eine schöne Geschichte...
Rund 4.036 Denar pro Quadratmeter, inklusive Fahrbahn, Entwässerung und Beleuchtung. Die entscheidende Frage stellt niemand am Tag der Asphaltierung.
Infrastruktur wird aus dem Haushalt finanziert, Ideen kommen von außen. Der teuerste Teil der Sauberkeit ist nicht die Ausrüstung, sondern...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahre als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlasse deine E-Mail-Adresse und wir schreiben dir, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.