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Aston Villa nach 44 Jahren mit einer europäischen Trophäe: 3:0 gegen Freiburg, Tielemans und Buendia unterschreiben, Rogers schreibt Geschichte

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Aston Villa schlug Freiburg am Mittwochabend in Istanbul im Europa-League-Finale im Tüpraş-Stadion mit 3:0 und beendete damit das 44 Jahre lange Warten auf eine europäische Trophäe. Das letzte Mal hob der Klub aus Birmingham 1982 im Europapokal der Landesmeister eine europäische Trophäe in die Höhe - in einer Zeit, als die Hälfte der heutigen Mannschaft noch nicht einmal geboren war.

Unai Emery gewann seinen fünften Europa-League-Titel und setzte eine Marke, die kein Trainer vor ihm erreicht hat. Der spanische Stratege zeigte einmal mehr, dass er diesen Wettbewerb besser versteht als irgendjemand sonst in Europa.

Freiburg drückte in der ersten Halbzeit nach vorne, und Igor Matanovic hatte per Kopf eine Chance, traf das Tor jedoch nicht. Auf der anderen Seite biss sich Morgan Rogers an Torhüter Noah Atubolu die Zähne aus. Bis zur 41. Minute wartete man noch auf das erste Tor.

Dann kam Youri Tielemans. Der Belgier schnitt eine Flanke von Rogers ab und versenkte sie per Volley im langen Eck - ein klassisches Finaltor. Noch vor der Pause erhöhte Emiliano Buendia zum 2:0 mit einem gezogenen Schuss vom Strafraumrand nach einem Pass von John McGinn.

In der zweiten Halbzeit traf Rogers in der 57. Minute zum 3:0, schnappte sich seinen Gegenspieler und verwertete eine flache Hereingabe von Buendia. Damit wurde er zum jüngsten Engländer, der in einem großen europäischen Finale getroffen hat, seit Steven Gerrard das 2001 für Liverpool tat - 25 Jahre lang gab es das nicht.

Emiliano Martinez parierte gegen Ende mehrere gefährliche Situationen und sicherte so den Sieg. Für ein Balkan-Publikum ist das die Geschichte eines Trainers, der weiß, wie man Pokale anfasst, und einer Mannschaft, die über vier Jahrzehnte gewartet hat, so etwas zu sehen.