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Semenyo schnitt Chelsea in Wembley auf: City holte den FA Cup nach dreijähriger Pause

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Manchester City hat zum ersten Mal seit 2023 den FA Cup geholt, und die Entscheidung brachte Antoine Semenyo mit einer Improvisation, die eines Wembley-Finales würdig ist. 1:0 gegen Chelsea, Tor in der 74. Minute, und Guardiola fügt der Saison nach dem Ligapokal die zweite Trophäe hinzu.

Das Spiel war kein Spektakel. Taktische Vorsicht, wenige Chancen, viel Kampf im Mittelfeld - genau das, was man von einem Finale erwartet, in dem die Niederlage mehr schmerzt als der Sieg.

Erling Braut Haaland hatte den ganzen Abend keinen Service, aber gerade er machte die Aktion zum Tor. Er stieß in den Raum vor, dann legte er flach zurück auf Semenyo im Strafraum. Der ghanaische Nationalspieler nahm den Ball aus dem ersten Kontakt und legte ihn lehrbuchmäßig in die lange Ecke. Robert Sánchez schaute ihm nur hinterher.

Bis dahin war die größte Chance Haalands annullierter Treffer in der 41. Minute gewesen - die Flanke von Matheus Nunes, die Annahme, das Netz, dann die Abseitsfahne. Chelsea hatte zwei, drei Halbchancen durch João Pedro und Wesley Fofana, aber keine davon beunruhigte James Trafford.

Guardiola spielte zur Halbzeit eine taktische Wendung - Rayan Cherki kam und beschleunigte sofort das Tempo. Der Druck wuchs, und zehn Minuten später kam Semenyos Moment.

Für Chelsea ist es die vierte FA-Cup-Finalniederlage in Folge - eine Serie, die in die Statistik-Trivia einzieht. Enzo Fernández verfehlte direkt nach dem Tor nur knapp den Ausgleich, danach verteidigte City das Ergebnis professionell.

Für City bedeutet das, das Triple ist noch im Spiel, denn das Titelrennen in der englischen Premier League hinter Arsenal ist noch nicht entschieden. Und schließlich endet die Serie von Final-Niederlagen gegen Manchester United und Crystal Palace in den letzten beiden Jahren. Guardiola hat wieder eine Trophäe in den Händen - nicht die höchste, aber in dieser Saison ist alles willkommen.