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40 Minuten und ein Blitz: Bad Bunnys Konzert in Mailand scheiterte vor 80.000 Menschen

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40 Minuten und ein Blitz: Bad Bunnys Konzert in Mailand scheiterte vor 80.000 Menschen

Vierzig Minuten. So lange dauerte Bad Bunnys Konzert in Mailand, bevor der Himmel entschied, dass es genug war. Direkt nach dem Song „Nueva Yol“ brach ein heftiges Gewitter mit Hagel, Wind und Sturzregen über die Pferderennbahn „La Maura“ herein, und rund 80.000 Menschen mussten innerhalb weniger Minuten evakuiert werden.

Die Veranstalter warteten zehn Minuten, um zu beurteilen, ob sich das Wetter beruhigen würde. Es beruhigte sich nicht. Der Auftritt - der zweite Mailänder Abend der Tour „Debí Tirar Más Fotos“ - wurde vollständig abgesagt, ohne Ankündigung eines neuen Termins. Vor dem Sturm zeigte das Thermometer über 35 Grad; dann kam der Hagel, und mit ihm Verletzte, die ärztliche Hilfe brauchten.

Die Szenen danach waren jedem vertraut, der schon einmal auf einem Großereignis auf dem Balkan war: mit schlammbedeckten Menschen überfüllte U-Bahn-Stationen, Menschenmengen, die sich zu den Ausgängen drängen, ein Abend, der binnen Minuten von Euphorie in logistisches Chaos umschlägt.

„Die Sicherheit aller Anwesenden war für uns immer die erste Priorität“, teilte der Promoter Live Nation Italia mit und versprach die volle Rückerstattung, einschließlich der Bearbeitungsgebühren. Auf dem Papier klingt das korrekt. Aber die Frage, die jeder stellt, der ein Ticket bezahlt hat, ist eine andere: Wie lange wurde wirklich gewartet, bevor der Stecker gezogen wurde, und ob 80.000 Menschen im Freien unter Blitzen jemals in diese Lage hätten gebracht werden dürfen.

Diesmal bestimmte die Natur den Ablauf - und weder der größte Star noch die teuerste Produktion hatten ein Wort mitzureden. Übrig bleiben die Rechnung, die die Veranstalter zahlen, und die Enttäuschung zehntausender Menschen, die für ein Konzert kamen und mit Schlamm bis zu den Knien nach Hause gingen.