Vier Familien, ein Morgen: Häusliche Gewalt ist zur täglichen Zahl geworden
21.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Seit Mitternacht sind die Preise an den Tankstellen höher. Diesel sprang um volle sechs Denar und kostet nun 94 Denar pro Liter. Die Benzine Eurosuper BS-95 und BS-98 wurden um je drei Denar teurer und werden nun zu 90 beziehungsweise 92 Denar gezapft. Und das extraleichte Heizöl stieg um sieben Denar. Der Sommer hat gerade erst begonnen, und der Kraftstoff sagt schon jetzt, dass dieser Urlaub mehr kosten wird als der letztjährige.
Die Regulierungskommission für Energie erklärt die Erhöhungen mit dem Anstieg der Weltmärkte: Die Referenzpreise stiegen im Vergleich zur vorigen Berechnung um rund 9 Prozent bei Benzin und fast 15 Prozent bei Diesel. Das ist ein äußerer Faktor, auf den weder die Kommission noch die Regierung Einfluss haben. Die Geschichte ist bislang bekannt - die Welt sprang, wir zahlen.
Aber es gibt auch einen heimischen Teil. Gestern senkte die Regierung die Verbrauchsteuer - ein Denar pro Liter bei Benzin und zwei Denar bei Diesel - um den „Schlag abzufedern". Nach ihren Berechnungen wäre Diesel ohne diesen Eingriff um etwa acht statt um sechs Denar teurer geworden. Mit anderen Worten: Die Steuersenkung bedeutet nicht billigeres Benzin, sondern einen geringeren Aufschlag. Ein Unterschied, den jeder Fahrer nur auf eine Weise spürt - er zahlt trotzdem mehr.
Die Frage, die bleibt, ist, wie lange dieses Spiel mit der Steuer als Stoßdämpfer dauern kann. Jedes Mal, wenn der Weltpreis springt, gibt der Staat einen Teil seiner Einnahmen ab, damit der Schlag nicht voll durchschlägt - aber das ist eine Lösung mit einer Grenze. Die Verbrauchsteuer lässt sich nicht ewig senken, und die Weltpreise fragen nicht nach unserem Haushalt.
Für den Fahrer an der Zapfsäule ist die Rechnung dagegen einfach und braucht kein Nachrechnen: ein voller Dieseltank kostet heute Morgen spürbar mehr als gestern. Die Kommission erinnert daran, dass die festgelegten Preise Höchstpreise sind und die Händler auch billiger verkaufen dürfen. Ob sie das wirklich tun - oder ob sich alle an die Obergrenze kleben - wird jeder selbst sehen, an der nächsten Tankstelle.
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