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Vier spanische Schauspielerinnen und ein Video, das niemand will: die neue Serie über den digitalen Albtraum

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Vier spanische Schauspielerinnen und ein Video, das niemand will: die neue Serie über den digitalen Albtraum

Vier spanische Schauspielerinnen, eine Geschichte, die jeder wiedererkennt, und ein Video, das niemand will, aber alle anschauen. Die neue Serie „Cabeza Alta” beginnt nicht mit einem Mord oder einem Rätsel - sie beginnt mit einem intimen Video, das ohne Einwilligung im Netz landet.

Die Geschichte ist eine Adaption der erfolgreichen italienischen Serie „A testa alta”. Verónica, eine angesehene Schuldirektorin, die seit Jahren mit Jugendlichen gerade an der Prävention digitaler Abhängigkeit arbeitet, erwacht in einem Albtraum: ein Video, gefilmt und veröffentlicht gegen ihren Willen. Und was als persönliche Demütigung beginnt, öffnet sich in etwas Größeres - Erpressung, verdeckte Interessen, eine Ermittlung, die weit über den Clip selbst hinausreicht.

Leonor Watling spielt Verónica. „Das Wichtigste hier ist nicht der Auslöser, sondern die Reaktion der Figur”, sagt sie - eine Frau, deren Welt zusammenbricht, während sie ihre Würde zu wahren versucht, während die Welt sie richtet. Paz Vega spielt Cecilia, die Schwester, Feldwebel bei der Guardia Civil, die nicht den geringsten Zweifel hat, dass das, was ihrer Schwester geschah, ein Verbrechen ist. „Es ist keine Rache, es ist Gerechtigkeit”, sagt sie.

Silvia Abascal und Lucía Jiménez vervollständigen das Ensemble - die eine als akademische Direktorin und enge Freundin Verónicas, die andere als Anwältin, die die Frage hinter dem Video offenlegt: warum dieses Video, warum dieser Moment, wer dahintersteht.

Am interessantesten wird es aber, wenn die Schauspielerinnen über sich selbst sprechen. Alle vier gestehen ein belastetes Verhältnis zu den sozialen Medien. Watling beschreibt sich als „sehr privat”, Abascal sagt, sie „vergisst zu fotografieren, vergisst zu filmen, und von Selfies ganz zu schweigen”. Jiménez ging so weit, einen Film über das Verhältnis der Generation Z zu Bildschirmen zu schreiben. „Wir Eltern drehen durch”, sagt sie.

Und genau hier trifft die Serie am härtesten. Vega wiederholt ihren Kindern ständig: „Tu nie etwas, das du morgen bereuen würdest.” Ein Rat, der einfach klingt, für eine Generation mit dem Handy in der Hand aber fast unmöglich ist. Abascal fügt einen Satz hinzu, der mehr wert ist als die ganze Serie: „Diese Dinge existieren, weil die Menschen sie konsumieren.” Eine perfekte Erinnerung, dass jedes Video, das jemand anschaut - einen Preis hat, den ein anderer bezahlt.