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Bahnübergang ohne Schranke bei Lojane: Die Bahn sagt, es fahren zu wenige Autos für einen kritischen Punkt

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Bahnübergang ohne Schranke bei Lojane: Die Bahn sagt, es fahren zu wenige Autos für einen kritischen Punkt

Zwischen dem Dorf Lojane und Tabanovce, dort wo die Bahnlinie die Regionalstraße kreuzt, gibt es keine Schranke. Der Zug fährt mehrmals täglich durch und pfeift, um einen Unfall zu verhindern. Das ist der gesamte Schutz - ein Signalhorn und die Hoffnung, dass der Autofahrer es rechtzeitig hört.

Die beiden Signale neben den Gleisen sind so veraltet, dass Autofahrer sie kaum wahrnehmen können. Und eine weite Kurve in der Zufahrt macht den Zug unsichtbar, bis er nah ist.

Was die Bewohner sagen

Die Bewohner von Lojane sagen, an diesem kritischen Punkt habe es über Jahre mehrere Unfälle gegeben, und sie fordern seit Langem moderne Signalanlagen mit einer richtigen Schranke - zumal der Übergang nur wenige Meter vom Bahnhof Tabanovce entfernt liegt.

„Es stört uns als Anwohner, aber auch andere, nicht nur uns, sondern besonders die Menschen aus Lojane, weil alle hier durchfahren. Es gibt keine Schranke! Die Schilder sind manchmal kaum zu sehen!”, sagt einer von ihnen.

Ein anderer beschreibt die alltäglichste Art, wie Infrastruktur verschwindet: „Was sie aufstellen, hält keine Woche, und dann ist es weg.”

Manche Bewohner sagen, sie kümmerten sich selbst um Straße und Beschilderung in der Umgebung: „Es gab keine Schilder, und unten waren viele Schlaglöcher, also haben wir Anwohner sie selbst gefüllt. Sie haben den Asphalt für ein Kabel an der Bahn aufgerissen und nicht repariert, also haben wir selbst Zement hineingetan. Sie haben nichts gemacht - wir Anwohner, aus eigener Initiative, wie bei vielen anderen Dingen. Wir reinigen die Straße selbst.”

Das Dorf zählt etwa 2.000 Einwohner.

Die Antwort, die die ganze Lage erklärt

Das öffentliche Unternehmen „Eisenbahn - Infrastruktur” erklärt, bis zur Erstellung des Projekts für den vollständigen Umbau dieses Streckenabschnitts sei an diesem Übergang keine Schranke vorgesehen.

Die Begründung ist der entscheidende Punkt: Nach ihren Angaben haben die Bahningenieure den Übergang nicht als kritischen Infrastrukturpunkt eingestuft, weil dort keine hohe Verkehrsdichte von Fahrzeugen und Fußgängern herrscht. Das Unternehmen appelliert, die vorhandene Beschilderung zu beachten, die es für ausreichend hält. Längerfristig, heißt es, sei ein Eingriff mit Schranken möglich.

Das Kriterium ist also die Verkehrsdichte. Nicht die Sicht, nicht die Kurve, nicht die Nähe zum Bahnhof - sondern wie viele Fahrzeuge passieren.

Nach dieser Logik ist ein Übergang, den weniger Menschen nutzen, automatisch sicherer. Das stimmt nur, wenn man einen Unfall an der Zahl der Ausgesetzten misst und nicht an den Folgen für den, der an diesem Tag auf den Gleisen steht.

„Längerfristig” und „möglich” in derselben Antwort bedeuten: Eine Schranke ist nicht geplant. Die Anwohner, die den Zement selbst in die Löcher gefüllt haben, wissen das wohl besser als alle anderen.