Skopje ohne Wasser: Trubarevo, Karpoš und Taftalidže heute abgeschaltet - 300-mm-Ventil defekt
14.05.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Eine weitere junge Frau zu Hause getötet. Diesmal in Bitola, Stadtviertel Bair, Straße „5-ta", heute Morgen gegen 07:30 Uhr. Das Opfer: eine 31-jährige Ehefrau. Der Täter: der 34-jährige Ehemann, sofort von der Polizei festgenommen.
Der Sektor für innere Angelegenheiten in Bitola hat bestätigt, dass es sich um häusliche Gewalt handelt, mit einem vorherigen Streit zwischen den Ehepartnern. Weitere Details aus den Ermittlungen werden später erwartet.
Die Zahlen über die Jahre sind brutal stabil. Mazedonien hat im Schnitt 10-15 Femizide pro Jahr. Das heißt: alle 30 Tage verliert eine Frau ihr Leben durch die Hand eines Ehemanns, eines früheren Partners oder eines Verwandten. Verwirrend ist, dass jeder Tod ein „Einzelfall" ist und kein Fall eine konkrete systemische Antwort bekommt.
Die Geschichte des Opfers - wir kennen nicht einmal ihren Namen. So läuft es: der Täter bekommt einen Namen, das Opfer ein Alter. „31 Jahre". Die Justiz wartet. Vielleicht 12 Jahre Haft. Vielleicht weniger, mit Geständnis und Berufung auf „verminderte Schuldfähigkeit wegen Alkoholismus" - die klassische Formel.
Und die Frage, die das politische System offen tragen sollte: Wo waren die Institutionen vor diesem Tod? Wie viele Anzeigen wegen Gewalt hat diese Frau erstattet? Wie viele Plätze gibt es in Bitola für Opfer häuslicher Gewalt? Gibt es eine lokale SOS-Leitung, die 24/7 funktioniert?
Das sind Fragen ohne Antwort. Bis morgen ein neuer Tod in irgendeiner anderen Stadt. Garantiert. Die Institutionen verurteilen, der Arbeitsminister äußert sich, die Politiker trauern. Bis zur nächsten.
Das Opfer wurde 1995 geboren. Sie war 31. Ab heute wird sie keine 32 mehr.
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