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Bitola-Rat stimmt einstimmig für die Handball-Plattform: Eurofarm Rabotnik und Pelister machen gemeinsam weiter

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Die Gemeinde Bitola hat einstimmig die Handball-Plattform verlängert, die HC Eurofarm Rabotnik und HC Pelister vereint. Das Abkommen, das die Kapital- und Führungsstruktur der beiden Klubs regelt, erhielt in der 12. Ratssitzung auf Vorschlag von Präsident Bojan Bojkoski die volle Unterstützung.

„Bitola lebt für den Handball", erklärte Bojkoski bei der Vorstellung des Vorschlags und beschrieb den Sport als „Symbol und Stolz der Stadt". Und hier kommt der zentrale Punkt: „Sport soll ein verbindender Faktor sein." Die Plattform habe bewiesen, dass „mit Vision, Partnerschaft und Hingabe ein starker und konkurrenzfähiger Klub aufgebaut werden kann, erkennbar zu Hause und auf der europäischen Bühne".

Für jene, die den Balkan-Handball verfolgen, ist das eine bedeutende Nachricht. HC Pelister hat sich in den letzten Jahren auf europäischer Ebene durchgesetzt, HC Eurofarm Rabotnik ist seit Langem eine Säule der mazedonischen Liga. Die Plattform vermeidet das typische Balkan-Schicksal: zwei Klubs in derselben Stadt, die sich gegenseitig erschöpfen im Kampf um dasselbe Publikum, dieselben Sponsoren, dieselben Spieler.

Einstimmige Unterstützung im Bitola-Rat ist nicht alltäglich. Wenn parteilich unterschiedliche Ratsmitglieder sich einigen, ist das meist ein Zeichen, dass die Sache entweder politisch neutral ist oder alle den Puls der Bürger spüren. Handball in Bitola ist genau so eine Sache - ein bürgerschaftliches Thema, das politisches Manövrieren nicht zulässt.

Die offene Frage: Werden andere mazedonische Städte dem Bitola-Modell folgen? Skopjes Basketball-Klubs streiten sich seit Jahrzehnten um dieselben Ressourcen, statt eine gemeinsame Plattform aufzubauen. Vielleicht ist es Zeit, dass Skopje etwas von Bitola lernt - nicht nur im Sport, sondern auch im Verständnis, dass das Gemeininteresse größer ist als das Klub-Interesse.