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23.04.2026
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12.04.2026
Achtzig Taucher aus Mazedonien, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina haben am vergangenen Wochenende auf dem Grund des Ohridsees nahe dem Campingplatz Gradiste gearbeitet. Nicht für einen Rekord, nicht für eine Kunst-Performance - zum Säubern. Sie holten Konserven, Reifen, Plastik und alles andere heraus, was die Menschen jahrelang ins Wasser geworfen hatten in der Annahme, es würde verschwinden.
Organisiert wurde die Aktion vom Tauchzentrum Amfora, mit Unterstützung des Museums und Instituts in Ohrid, des Roten Kreuzes Ohrid und einem Dutzend regionaler Tauchklubs - KPD Ohrid, SNK Vrelo, ENK Pena, SAE Tigar, BSN Volci und internationaler Partner. Das Ergebnis: eine beträchtliche Menge fester Abfall aus dem Grund eines der ältesten Seen Europas.
Die Idee hinter der Aktion ist nicht „Schlagzeile zu werden". Die Idee ist, alle, die den Ohridsee genießen, daran zu erinnern, dass das, was sie ins Wasser werfen, nicht verschwindet. Es verfault, sinkt, und mit der Zeit muss jemand anderes tauchen, um es herauszuholen. Der Ohridsee ist UNESCO-Welterbe für Natur und Kultur - aber das heißt auch, dass jemand ihn schützen muss. Nicht nur das Umweltministerium. Und nicht nur die Gemeinde Ohrid. Alle.
Die Frage, die die Aktion nicht laut aussprechen will, die aber im Hintergrund steht: Wenn 80 regionale Taucher sich organisieren und ehrenamtlich den Grund säubern müssen, was tun dann die offiziellen Institutionen, die aus dem See-Schutz-Budget bezahlt werden? Wie viel wird jährlich für „Monitoring", „Studien" und „Berichte" ausgegeben - im Vergleich zu konkretem Säubern?
Der Balkan kannte nie einen See mit so viel ausländischer Liebe und so viel heimischer Vernachlässigung. Und bis ein Tag „ohne Müll am Grund" zur Nachricht wird, ohne dass dafür 80 Taucher nötig sind - bis dahin ist das eine Schande, kein Erfolg.
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