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Kumanovo bekämpft ein chronisches Problem mit zwei Maschinen: Die Deponie Krasta qualmt weiter

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Kumanovo bekämpft ein chronisches Problem mit zwei Maschinen: Die Deponie Krasta qualmt weiter

Die Deponie „Krasta” in Kumanovo brennt, und gelöscht wird mit einer gemieteten Maschine und einer Maschine des kommunalen Betriebs. Das ist der gesamte Fuhrpark, den die Stadt gegen einen Brandherd aufbieten kann, den der Leiter von „Čistota i zelenilo”, Sašo Tomić, offen ein chronisches Problem nennt.

„Die Deponie qualmt weiter, wir arbeiten intensiv. Das ist ein chronisches, bekanntes Problem”, sagte Tomić. Der Betrieb hat zusätzliches Gerät bei der Regierung, der Gemeinde und dem Krisenmanagementzentrum angefordert. Die Teams schütten täglich Erde auf die kritischen Stellen.

Das Problem: Erde ist keine Lösung, sondern ein Aufschub. Das in der Deponie entstehende Methan bricht ständig durch - während die einen Stellen abgedeckt werden, tritt an anderen Rauch aus. Der Südwind facht Herde wieder an, die gelöscht schienen.

„Wir brauchen Baumaschinen, Bulldozer und zusätzliches Gerät”, sagt Tomić. Der Betrieb arbeitet zugleich die Beanstandungen der staatlichen Umweltinspektion ab, doch auch von dort heißt es: Ohne ernsthafte systemische Unterstützung bleibt „Krasta” ein hohes Risiko.

Hier steckt die eigentliche Geschichte. Die Deponie ist nicht neu, das Methan ist keine Überraschung, und die Beanstandungen der Inspektion liegen vor. Was fehlt, ist keine Information - es fehlt eine Entscheidung. Ein kommunaler Betrieb mit zwei Maschinen kann keine regionale Deponie sanieren, und das ist nicht seine Schuld. Die Frage ist, wer diese Zuständigkeit hat und wie viele Jahre sie ungenutzt bleibt, während Kumanovo das Produkt einatmet.