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Die Brücke über die Markova Reka ist Anfang September fertig: 75.000 Euro für etwas, das man hätte warten müssen

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Die Brücke über die Markova Reka ist Anfang September fertig: 75.000 Euro für etwas, das man hätte warten müssen

Die Brücke über die Markova Reka am Ortseingang von Dračevo wird saniert, und die Anwohner müssen sich bis Anfang September gedulden. So sieht es der Vertrag zwischen dem öffentlichen Unternehmen für Staatsstraßen und dem Auftragnehmer „Sintek Inženering” aus dem Dorf Brazda vor.

Die Sanierung kostet 4.619.800 Denar ohne Mehrwertsteuer, also rund 75.000 Euro, finanziert aus dem Budget des öffentlichen Unternehmens. Die Bauaufsicht führt „EOS E.E.” aus Skopje.

Gearbeitet wird am Überbau der Brücke. Die vorhandenen Dehnungsfugen, Einläufe, der Asphalt, das Geländer und die Gehwege werden entfernt, danach kommen eine neue Betonplatte, Abdichtung, Asphalt, neue Gehwege und ein neues Geländer. Während der Arbeiten wird der Verkehr per Lichtsignal geregelt, die Fahrzeuge fahren abwechselnd durch eine Spur.

Der Direktor des Staatsstraßenunternehmens Koce Trajanovski und die Bürgermeisterin von Kisela Voda, Beti Stamenkoska-Trajkoska, besichtigten die Baustelle und stellten fest, dass die Arbeiten zügig laufen, im Tempo an die Sommerzeit mit weniger Verkehr angepasst.

Das ist eine richtige Rechnung. Weniger Fahrzeuge im August bedeuten weniger Menschen, die in einer Einbahnspur feststecken. Doch dieselbe Rechnung wirft die andere Frage auf: Die Brücke war vor Beginn der Arbeiten in ausgesprochen schlechtem Zustand - und sie kam dorthin, während das Unternehmen täglich den Verkehr über sie leitete.

Das Unternehmen erklärt, es kümmere sich um die Wartung von mehr als 1.100 Brücken auf Staatsstraßen im gesamten Land. Dehnungsfugen, Asphalt und andere schnell verschleißende Elemente müssten periodisch ersetzt werden, heißt es. Elfhundert Brücken - schon diese Zahl erklärt, warum Wartung ein Kalender sein muss und keine Reaktion. Wenn eine Brücke den Zustand erreicht, in dem die Reparatur dringend ist, ist es keine Wartung mehr - dann ist es Sanierung, und die kostet immer mehr.

Die Menschen in Dračevo erleben unterdessen ein Verkehrschaos, zu dem auch der Umbau des Boulevards „Boris Trajkovski” beiträgt. Zwei Baustellen auf einer Strecke, im selben Monat. Jemand hat das Sommerkoordination genannt.