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Dimitrovski: Bitolas Entwicklung ist nicht nur Asphalt - Kultur 1,9% des Budgets, Infrastruktur 22-mal mehr

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Dimitrovski: Bitolas Entwicklung ist nicht nur Asphalt - Kultur 1,9% des Budgets, Infrastruktur 22-mal mehr

Der Sekretär der Gemeinde Bitola, Borche Dimitrovski, hat offen auf die Kritik eines Gemeinderats erwidert, der die Kulturinvestitionen kürzen wollte. Sein Argument ist einfach und richtig: "Bitola verdient sowohl moderne Infrastruktur als auch ausgezeichnete Kultur, Sport, Gesundheit und Bildung. Man kann nicht zwischen ihnen wählen."

Die Zahlen sprechen für sich. Das Gemeindebudget für 2026 sieht über 900 Millionen Denar für Infrastruktur vor, während Kultur unter 40 Millionen Denar bekommt. Das sind etwa 1,9 Prozent des Gesamtbudgets, also zweiundzwanzigmal weniger als die Infrastruktur. Mit anderen Worten: Selbst mit den "riesigen" Investitionen in "Wintermärchen" und "BitFest" ist Kultur in Bitola als Haushaltsposten kaum sichtbar.

"Es ist schlecht zu lügen", sagte Dimitrovski, "besonders wenn Fakten und Taten lauter sprechen als Worte." Er verwies auf ein anderes Faktum - Timeout hat Bitola kürzlich unter die Top 5 europäischen Reiseziele gestellt. Das passiert nicht ohne Kultur. Es passiert nicht ohne aktive Institutionen, Bürgervereine und Festivals. Es ist das Ergebnis einer Stadt, die beschlossen hat, mehr zu sein als ein Verkehrsknoten.

Die eigentliche Frage ist eine andere - warum wird 2026 in Mazedonien diese falsche Dilemma "Kultur oder Infrastruktur?" ständig wiederholt? Bitola zeigt die Antwort: beides. Die anderen Gemeinden, die diskutieren, ob "Kunst warten kann", sehen unterdessen zu, wie sich ihre Zentren leeren, junge Leute weggehen, und das Einzige, was sie voneinander unterscheidet, ein anderer Asphalt ist.