Mickoski und Gjorgjievski treffen sich zu Großprojekten - Symbolik, Rhetorik und null konkrete Termine
25.05.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Skopjes Bürgermeister Orce Gjorgjievski trifft sich nächste Woche mit Gesundheitsminister Azir Aliu, um zu klären, wann die Ausschreibung für die Fertiggaragen am Klinikzentrum „Mutter Teresa" endlich starten soll. Eine Geschichte, die schon über ein Jahr alt ist. Und keine einzige Garage in Sicht.
Der Bauvertrag wurde am 7. März 2026 zwischen dem Gesundheitsministerium und der Stadt Skopje unterzeichnet. Alles ordentlich. Rituelles Fototermin, volle Medienpräsenz. Der Vertrag sieht 15 Jahre Bau und Betrieb vor, mit 10 Prozent der Garagen-Einnahmen für die Stadt. In der ersten Phase: zwei moderne Fertigparkhäuser mit mindestens 500 Stellplätzen.
Seit der Unterzeichnung sind fast drei Monate vergangen. Das Ausschreibungsverfahren wurde noch nicht eröffnet. Der angekündigte Termin für die Inbetriebnahme - „zweite Hälfte des nächsten Jahres", also 2027. Das sind mindestens 18 Monate von der Unterschrift bis zum Parkplatz. Standardmäßiger mazedonischer Rhythmus - aber für Patienten und medizinisches Personal, die jeden Tag um einen Stellplatz kämpfen, eine Ewigkeit.
Gjorgjievski erklärt das Tempo mit „Prioritäten". Zuerst die Enteignungen für Momin Potok, dann die Boulevards „Boris Trajkovski" (mit der Regenwasserkanalisation Richtung Dračevo), die Brücke „Ljubljanska", danach noch einige Projekte - und dann das Klinikzentrum. Logik des „wir können nicht alles auf einmal". Verständlich - aber provokativ. Warum kommt das größte Klinikzentrum erst nach dem Luna-Park?
Für Bürger, die dringende medizinische Hilfe brauchen, ist der Parkplatz am Klinikzentrum tägliche Qual. Bei der enormen Patientenzahl ist das Parkproblem nicht ästhetisch, sondern operativ. Ärzte verspäten sich zur Schicht. Familien lassen Patienten vor dem Eingang und fahren danach kilometerweit auf der Suche nach einem Stellplatz. Anders als die ungeregelten Innenstadtstraßen - aber finanziell dieselbe Art „aufgeschobener Infrastruktur", die Skopje seit Jahrzehnten begleitet. Nichts Neues. Nur ein neuer Vertrag, der in 18 Monaten geprüft wird.
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