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Duma-Abgeordneter fordert die Liquidierung der Kyjiwer Führung: „Für Budanow ist nicht einmal eine Zirkon zu schade“

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Duma-Abgeordneter fordert die Liquidierung der Kyjiwer Führung: „Für Budanow ist nicht einmal eine Zirkon zu schade“

Es ist kein anonymer Internetkommentar. Es ist kein Studiogast, der sich warmredet. Es ist der erste stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der russischen Staatsduma, und die Aussage lautet, die Ukraine müsse durch die physische Liquidierung der Menschen an der Spitze der Macht in Kyjiw zur Kapitulation gezwungen werden.

Alexej Schurawljow nannte auch das Ziel: Kyrylo Budanow, Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten. Für ihn sei, wie er sagte, „nicht einmal eine Zirkon zu schade“ - die russische Hyperschallrakete, die als eines der teuersten Stücke im russischen Arsenal gilt.

„Wir müssen die Ukraine durch die Vernichtung ihrer ersten Männer zur Kapitulation zwingen“, erklärte Schurawljow und fügte hinzu, Budanow habe hohe russische Offiziere getötet. Er fragte, warum diese „Vampire“ noch am Leben seien und warum sie nicht wie Ratten in Kellern säßen, sondern sich versammelten, Paraden und Sitzungen abhielten.

Wenn die Einladung zum Mord vom Rednerpult verlesen wird

Damit forderte Schurawljow offen, die russische Armee solle die höchste politische und militärische Führung der Ukraine ins Visier nehmen; solche Schläge seien Teil des Drucks, mit dem Kyjiw zur Kapitulation gezwungen werden könne.

Es ist nicht das erste Mal, dass er in diesem Register spricht, und genau das ist der Punkt. Kommt eine solche Aussage einmal, ist es ein Ausrutscher. Kommt sie wiederholt, von einem Mann mit Funktion im Verteidigungsausschuss, und niemand im System reagiert - dann ist es kein Ausrutscher mehr, sondern ein Ton.

Es gibt einen Unterschied zwischen Krieg und einem Mordaufruf, und genau diesen Unterschied versucht das Völkerrecht seit Jahrzehnten aufrechtzuerhalten. Ein militärisches Ziel anzugreifen ist das eine. Öffentlich die Liquidierung namentlich genannter Menschen an der Spitze eines Staates zu fordern, ist etwas anderes - und heißt anders.

Am beunruhigendsten ist nicht die Aussage. Am beunruhigendsten ist die Stille danach. Niemand dementierte sie, niemand distanzierte sich, niemand sagte, dies sei nicht die Position der Institution, in der dieser Mann sitzt. Und in der Politik wird das Undementierte zum Erlaubten.

Der Balkan hat ein langes Archiv von Rednerpulten, von denen Ähnliches gefordert wurde, und ein noch längeres Archiv von Menschen, die später behaupteten, es seien nur Worte gewesen. Worte sind meist nur Worte - bis sie es eines Tages nicht mehr sind.