Noch eine Durchsuchung in Ohrid, noch eine Waage mit weißem Pulver: Der kleine Fisch geht immer am leichtesten ins Netz
04.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Monaco, einer der sichersten und am stärksten überwachten Orte der Welt, hat etwas erlebt, das es in seiner Geschichte zuvor nie gegeben hatte - eine Explosion auf offener Straße, mit verletzten Zivilisten. Fürst Albert gab eine dringende Erklärung ab, und die Ermittlungen werden bereits gemeinsam von monegassischen und französischen Behörden geführt.
Nach bisherigem Kenntnisstand wurde ein in einem Rucksack versteckter Sprengsatz absichtlich vor einem Wohngebäude in der Straße „Reverend Père Louis Frola" gezündet, gegen 21 Uhr am 29. Juni. Drei Menschen wurden verletzt - der ukrainische Geschäftsmann Wadim Jermolajew und seine Partnerin, beide in ernstem Zustand, sowie ein dreizehnjähriges Kind mit leichteren Verletzungen. Der Verdächtige ließ den Rucksack zurück und floh zu Fuß in Richtung Beausoleil in Frankreich; Überwachungskameras filmten ihn, doch bislang gibt es keine Festnahmen.
Monacos Staatsanwalt bezeichnete das Ereignis als beispiellos - „zum ersten Mal in der Geschichte ereignet sich eine solche Tat im Fürstentum". Die Ermittler bestätigen noch nicht, ob die Opfer ein direktes Ziel waren oder zufällig am Tatort waren. Wenn ein Ort, der vom Image absoluter Sicherheit lebt, einen solchen Schlag erleidet, ist die Frage nicht nur, wer ihn verübt hat, sondern wie viel dieses Bild der Unantastbarkeit wirklich noch hält.
Fürst Albert und Fürstin Charlène übermittelten den Opfern und betroffenen Bewohnern „Anteilnahme und unerschütterliche Unterstützung", mit der Versicherung, dass alle staatlichen Dienste mobilisiert seien. Hinter dem diplomatischen Ton verbirgt sich eine unbequeme Realität für einen der reichsten Winkel Europas - dass selbst die höchsten Mauern und dichtesten Kameras nicht garantieren, dass die Gewalt nicht auch dort anklopft, wo es unmöglich schien.
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