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Russland brennt: Drohnen setzen die Raffinerien in Brand, Schlangen an den Zapfsäulen - doch Putin zuckt nicht

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Russland brennt: Drohnen setzen die Raffinerien in Brand, Schlangen an den Zapfsäulen - doch Putin zuckt nicht

Russland brennt - im wörtlichen Sinne. Ukrainische Drohnenangriffe setzen russische Raffinerien in Brand, und das Ergebnis zeigt sich an den Tankstellen im ganzen Land: lange Schlangen, leere Tanks und Notmaßnahmen. Und doch erwartet niemand, dass Wladimir Putin zuckt.

Das Ausmaß des Problems ist konkret. In nur einer Woche fing Russland 660 Drohnen über zwölf Regionen ab - eine Zahl, die zeigt, wie weit sich der Krieg, den der Kreml als „schnelle Operation" ankündigte, ausgebreitet hat. Die nationalen Benzinreserven sind auf ein alarmierend niedriges Niveau gefallen, in Moskau und anderen Städten bilden sich Schlangen vor den Zapfsäulen, und die Krim rief den Ausnahmezustand aus und stoppte den Kraftstoffverkauf. Selbst Putin gab zu, dass „Probleme für Fahrer und Unternehmen weiterhin bestehen".

Auch der Krieg am Boden läuft nicht nach Plan. Die unterbrochene Treibstoffversorgung behinderte die Operationen, und die Ukraine befreite im Februar Berichten zufolge rund 200 Quadratkilometer Gebiet und holte einen Teil dessen zurück, was Russland im Vorjahr erobert hatte. Hinter den offiziellen Erklärungen über eine „kontrollierte Lage" steht eine Realität, in der das größte Land der Welt seine eigenen Autos nicht betanken kann.

Trotzdem sind sich die Analysten einig: Putin wird nicht nachgeben. Jahrzehntelang hat er das Bild eines unnachgiebigen Führers aufgebaut, was jeden Rückzug oder Kompromiss innenpolitisch fast unmöglich macht. Russland hat über eine Million Verluste erlitten und behauptet weiterhin, vier ukrainische Regionen zu kontrollieren, die es in Wahrheit nicht vollständig hält. Wenn ein Anführer seine Macht daran knüpft, niemals zurückzuweichen, zahlen alle um ihn herum den Preis - eine Lektion, die der Balkan viel zu oft erlebt hat.