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Der Gewinn des Bergwerks SASA fiel in zwei Jahren von 17,5 Millionen auf nur 4,2 Millionen Euro

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Der Gewinn des Bergwerks SASA fiel in zwei Jahren von 17,5 Millionen auf nur 4,2 Millionen Euro

Die Finanzkennzahlen des Bergwerks SASA zeigen einen besorgniserregenden Trend sinkender Gewinne in den letzten drei Jahren.

Der Gewinn von 17,5 Millionen Euro im Jahr 2023 fiel 2024 auf 13,9 Millionen Euro und beträgt 2025 nur noch 4,2 Millionen Euro.

Solche Ergebnisse deuten auf einen ernsten Druck auf den Betrieb des Bergwerks hin, unabhängig davon, ob die Ursachen niedrigere Metallpreise, gestiegene Produktionskosten, ärmeres Erz oder eine verringerte Produktion sind.

SASA ist der größte Arbeitgeber in Makedonska Kamenica und eines der größten Blei- und Zinkbergwerke der Region. Deshalb wirft der kontinuierliche Gewinnrückgang Fragen für künftige Investitionen, die Modernisierung der Produktion und die langfristige Stabilität der Arbeitsplätze auf.

Im November 2025 wurde den Beschäftigten die Möglichkeit einvernehmlicher Verträge (einvernehmliche Kündigung) angeboten, und die Verantwortlichen von SASA erklärten: „Das ist kein Prozess von Massenentlassungen, sondern ein kontrollierter, strukturierter und fairer Prozess der organisatorischen Optimierung, der mit vollem Respekt für die Menschen und die gesetzlichen Verfahren durchgeführt wird."

Ein solcher Trend deutet darauf hin, dass das Bergwerk unter deutlich schwierigeren Bedingungen arbeitet als im vorherigen Zeitraum, und die ersten Folgen spüren meist die Beschäftigten durch Maßnahmen zur Kostensenkung und Optimierung der Belegschaft.

Zu berücksichtigen ist, dass Sonja Stamenkova, die Bürgermeisterin von Makedonska Kamenica, erklärte: Makedonska Kamenica sucht einen Weg und baut eine nachhaltige und entwicklungsorientierte Strategie der Gemeinde auch nach dem Bergwerk SASA auf. Wann immer es kommt, das Risiko wird eintreffen, und wir dürfen nicht unvorbereitet hineingehen.

Deshalb sollten die Regierung, das Ministerium für Energie, Bergbau und mineralische Rohstoffe sowie die Leitung von SASA ihre Pläne für die künftige Entwicklung des Bergwerks öffentlich vorlegen und konkrete Maßnahmen ergreifen, um die Stabilität der Produktion zu sichern und die Arbeitsplätze zu erhalten.