Kokain und Marihuana im Auto bei Murtino: drei junge Männer verhaftet - aber wer hat sie beliefert?
25.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Der Mann, der Uber schuf und dann nach einer Reihe von Skandalen aus dem eigenen Unternehmen geworfen wurde, hat wieder ernsthaftes Geld gesammelt. Diesmal nicht für eine App, die Menschen fährt, sondern für Roboter, die die Schwerindustrie übernehmen sollen.
Das Unternehmen von Travis Kalanick, namens Atoms, sammelte 1,7 Milliarden Dollar in einer Runde unter Führung von Andreessen Horowitz (a16z), einem der größten Investoren im Silicon Valley. Im Spiel sind auch Bain Capital, Fifth Wall und - ironischerweise - Uber selbst, das Unternehmen, das Kalanick einst aus der Führung warf.
Was macht Atoms? Das Unternehmen verbindet mehrere Teile: „Geisterküchen” (Restaurants ohne Gastraum, nur für Lieferung), Automatisierung von Fahrzeugen in der Schwerindustrie über die übernommene Firma Pronto, und Kalanick kündigt einen Einstieg in den Bergbau und den Bau dessen an, was er ein „Substrat für Roboter” nennt. Mit anderen Worten - er will, dass Software und Maschinen die Arbeiten übernehmen, die bislang Menschen mit Händen und Schaufeln taten.
„Vor sechzehn Jahren machte ich mich auf den Weg, die physische Welt zu digitalisieren. Die physische Welt mit Software zu verstehen, vorherzusagen und zu kontrollieren”, erklärte Kalanick. Der Satz klingt ehrgeizig, aber man sollte sich erinnern - dieselbe „digitalisierte physische Welt” bedeutete im Fall von Uber Tausende Fahrer ohne Vertrag, ohne Versicherung und ohne Lohngarantie. Die Frage, die niemand im Analystengespräch stellte: Wenn Roboter die Arbeiten übernehmen, wohin gehen die Menschen, die sie taten?
Ben Horowitz von a16z erklärte den Einsatz mit einem Kompliment für Kalanick: „Es braucht einen seltenen Typ Unternehmer, um diese altmodischen, schweren Teile der Wirtschaft zu verändern. Sie brauchen eine starke Arbeitsethik, Energie und eine Reichweite, die mehrere Bereiche umfasst.” Aus der Sprache der Investoren übersetzt: Wir glauben, dieser Mann wird die Grenzen dort verschieben, wo andere sich nicht trauen.
1,7 Milliarden Dollar sind eine enorme Summe für eine Firma, die noch eine Vision baut, kein fertiges Produkt. Doch genau das ist das Muster der heutigen KI und Robotik - das Geld kommt vor den Ergebnissen, auf Basis des Gründernamens und des Versprechens. Kalanick hat mit Uber eines bereits bewiesen: Er versteht es, etwas Massives zu bauen und die bestehende Ordnung zu stören. Ob das gut oder schlecht ist, hängt davon ab, auf welcher Seite der Störung man steht.
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