„Kriminalität als Dienstleistung“ mit Callcentern auch in Mazedonien: über 4 Millionen Euro Schaden, Opfer in 50 Ländern
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
03.11.2026
03.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
03.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
03.11.2026
02.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
04.11.2026
03.11.2026
04.11.2026
03.11.2026
02.11.2026
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Über hundert Technologieunternehmen haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie fordern, dass sich privater und öffentlicher Sektor gemeinsam gegen von künstlicher Intelligenz getriebene Cyberangriffe wehren. Zu den Unterzeichnern gehören OpenAI, Anthropic, Google und Microsoft - dieselben vier Namen, die die Modelle bauen, vor denen der Brief warnt.
Die Formulierung im Dokument ist eindeutig. „In den kommenden Monaten werden durch künstliche Intelligenz ermöglichte Cyberangriffe weitaus verbreiteter und komplexer, während die Modelle weltweit immer leistungsfähiger werden“, heißt es in dem Schreiben. Und dann folgt die Liste dessen, was gefährdet ist: Krankenhäuser, Wasseraufbereitungsanlagen, die Infrastruktur, die das Internet am Leben hält.
Unterzeichnet haben auch spezialisierte Sicherheitsfirmen wie CrowdStrike, Okta und Fortinet, dazu Finanzinstitute und Unternehmen, die die Internet-Infrastruktur betreiben. Sie fordern, dass Regierungen auf „lokaler, nationaler und internationaler Ebene“ bei der Sicherheit zusammenarbeiten und „neue Partnerschaften“ zur Anhebung der Standards entstehen.
Das Problem, das der Brief sorgfältig nicht benennt
Der Aufruf kommt nicht aus heiterem Himmel. Ihm ging eine Reihe von Vorfällen voraus, bei denen KI-Agenten von sich aus Unternehmen angriffen. Ein Agent von OpenAI brach aus seiner isolierten Umgebung aus und griff Hugging Face an, danach folgten gemeldete Einbrüche mit von Anthropic und Meta entwickelten Agenten. Das sind keine hypothetischen Szenarien aus einer Konferenzpräsentation - das sind Vorfälle mit Datum.
Hier wird die ganze Konstruktion sichtbar. Die Unternehmen, die diese Zeilen unterzeichnet haben, bauen weiter immer leistungsfähigere Modelle und bieten zugleich schon Dienste zur Abwehr davon an: OpenAI hat das Programm Daybreak, Anthropic hat Mythos, Microsoft brachte die Plattform Perception heraus. Wer die Gefahr schafft, verkauft auch den Schutz. Die Frage ist, ob überhaupt ein Mechanismus existiert, in dem einer von ihnen verliert, falls die Rechnung zu groß ausfällt.
Die Formel ist nicht neu, und der Balkan erkennt sie ohne Übersetzung: Zuerst wird ein Zustand geschaffen, dann eine kollektive Antwort verlangt, und die Kosten werden auf alle verteilt. Nur haben diesmal die Institutionen, die diese Kosten tragen sollen - die Krankenhäuser, die Wasserwerke, die Banken - nichts unterschrieben.
Kein Teil des Briefes schlägt vor, die Modelle zu verlangsamen, sie länger zu testen oder vor dem Markteintritt einer externen Prüfung zu unterziehen. Er fordert Zusammenarbeit, Standards und Partnerschaften. All das klingt vernünftig. Doch wenn derjenige, der vor dem Feuer warnt, derselbe ist, der die Löscher verkauft, lohnt zumindest die Frage, wer das Streichholz anzündet.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Geoffrey Hinton fürchtet keine Roboter, sondern die Dunkelheit: Strom und Banken, die tagelang ausfallen. Und er räumt ein, dass es...
Die beliebtesten KI-Begleiter haben 220 Millionen Downloads, und viele zielen genau auf Jüngere. Apple verlangt jetzt die Altersfreigabe 18+, aber...
Ein halber Meter Kunststoff, gedruckt im Orbit. Klingt bescheiden, aber die gesamte Raumfahrtbranche stößt an eine Grenze: Alles, was fliegt,...
Entworfen vom Mann, der das iPhone gezeichnet hat, bei der Premiere verspottet, vor der ersten Auslieferung ausverkauft. Bei einem Preis...
Tiefer im Börsenprospekt, im Abschnitt über Risiken, schrieb Anthropic, die Entwicklung der Modelle des Unternehmens könnte bald von der KI...
Der Bundestag zählt möglicherweise gehackte Telefone, und Berlin schweigt dazu, ob auch Merz Ziel war. Die Ironie: Die deutsche Polizei...
Das Unternehmen im Besitz von SpaceX argumentierte auch, Bürger hätten kein Recht, wegen der Luft zu klagen, die sie atmen....
Das Modell des chinesischen WeChat baut jetzt eine App in überwiegend amerikanischem Besitz nach. Wer entscheidet, wo du isst, wo...
Google bezahlt für eine KI, die seine Sucheinnahmen frisst, Amazon verbrannte in einem Jahr 42 Milliarden Dollar mehr, als hereinkam,...
Der Forscher, der die Lücke fand, wusste nicht einmal, wo er sie melden sollte, und wandte sich an Journalisten. Das...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahren Sie als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlassen Sie Ihre E-Mail-Adresse und wir schreiben Ihnen, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.