Mann aus Kratovo sticht Polizisten mitten im Einsatz nieder: Staatsanwaltschaft fordert Haft für den 40-Jährigen
15.09.2026
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Microsoft hat rund 4.800 Menschen entlassen - 2,1 Prozent der gesamten globalen Belegschaft - in einer neuen Welle, die die Ängste nährt, dass die künstliche Intelligenz beginnt, Menschen zu ersetzen. Am härtesten trifft es Xbox, das an einem Tag 1.600 Beschäftigte verlor, zusätzlich zu Kürzungen im kommerziellen Vertrieb und in den Engineering-Teams.
Die offizielle Formulierung ist sorgfältig gewählt. Amy Coleman, Executive Vice President für Personal, schrieb an die Mitarbeiter: "KI verändert, wie gearbeitet wird. Einige Aufgaben können nun automatisiert werden, was bedeutet, dass wir ständig lernen müssen." In derselben Notiz behauptet sie, dass Arbeitsplätze "nicht durch KI ersetzt werden". Es ist schwer, diese beiden Sätze nebeneinander zu lesen, ohne zu lächeln - wenn die KI sie nicht ersetzt, warum gehen sie gerade jetzt, während das Unternehmen gleichzeitig Milliarden in dieselbe Technologie wirft?
Die Xbox-Chefin, Asha Sharma, war direkter: "Unser Geschäft ist heute nicht gesund. Wir arbeiten mit Margen, die 3- bis 10-mal niedriger sind als vergleichbare Geschäfte." Sie nannte dies "die bedeutendste Umstrukturierung in der Geschichte von Xbox". Mit anderen Worten - Microsofts Gaming verdient nicht genug, und die Rechnung zahlen die Beschäftigten.
Das ist kein isolierter Schritt. Nach freiwilligen Abgängen im April (geschätzte 5.500 Menschen) und rund 15.000 Entlassungen im Vorjahr in zwei Runden werden bis Ende des Fiskaljahres 2027 weitere 3.200 Kürzungen erwartet. Im selben Zeitraum startete Microsoft eine neue Geschäftseinheit für Unternehmens-KI im Wert von 2,5 Milliarden Dollar. Das Geld geht dorthin, wo das Unternehmen die Zukunft sieht - und das sind nicht die Menschen.
Das größere Bild ist noch schärfer: In der ersten Hälfte des Jahres 2026 verlor die Tech-Branche über 154.000 Arbeitsplätze. Jedes Unternehmen benutzt denselben Satz - "KI verändert die Arbeit." Aber für den Arbeitnehmer, der am Montagmorgen eine Notiz bekommt, ist der Unterschied zwischen "eine Maschine hat dich ersetzt" und "eine Priorität, die nun in eine Maschine geht, hat dich ersetzt" rein sprachlich. Das Ergebnis ist dasselbe.
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