Junger Tourist im Central Park gestorben, nachdem das Pferd durchging: der Kutscher war zum Fotografieren abgestiegen
18.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Orbán ist kaum in Budapest gefallen, da fängt Belgrad schon an zu zählen - nicht Opfer, sondern Feinde. Der serbische Politiker Đukanović tritt mit einer Warnung auf, die klingt wie ein Militärbriefing: Alle Ressourcen der "links-liberalen pro-Soros NGOs" werden sich nun nach Serbien verlagern. Der Kampf, sagt er, wird "episch" sein.
Und natürlich, wenn man das aus Belgrad betrachtet, sieht das Bild alarmierend aus. Europäische "Demokraten" haben laut Đukanović bereits eine Zielliste zusammengestellt - Vučić, Fico, Meloni, Erdogan. Jene, die nicht nach Brüssels Noten spielen. Ist das Paranoia oder Realität? Ehrlich gesagt, auf dem Balkan ist das schwer zu unterscheiden, denn beide haben die Gewohnheit, sich zu bewahrheiten.
Aber seien wir fair - "Verteidigung traditioneller Werte" ist eine Phrase, die auf dem Balkan als universaler Schutzschild verwendet wird. Dahinter kann sich alles verbergen - von legitimen Sorgen um Souveränität bis hin zu gewöhnlicher Korruption mit geschlossenen Augen. Die Frage ist nicht, ob Serbien unter Druck geraten wird - das ist sicher. Die Frage ist, ob dieser Druck von außen kommt oder längst von innen wächst.
Für uns auf dem Balkan ist das keine neue Geschichte. Jedes Mal, wenn ein "starker Anführer" in der Region fällt, werden die anderen nervös. Orbán war nicht nur ungarischer Premierminister - er war das Symbol einer ganzen politischen Philosophie. Sein Fall ist ein Riss in der Mauer, und Risse haben die Gewohnheit, sich auszubreiten.
Sollte Vučić sich sorgen? Wahrscheinlich. Aber nicht wegen Soros oder NGOs - sondern weil sich der politische Wind in Europa nach rechts dreht, und wer sich nicht anpasst, landet in Geschichtsbüchern.
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