Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
01.05.2026
28.04.2026
27.04.2026
27.04.2026
02.05.2026
02.05.2026
01.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
01.05.2026
30.04.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
14.04.2026
07.11.2025
07.11.2025
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Orbán ist kaum in Budapest gefallen, da fängt Belgrad schon an zu zählen - nicht Opfer, sondern Feinde. Der serbische Politiker Đukanović tritt mit einer Warnung auf, die klingt wie ein Militärbriefing: Alle Ressourcen der "links-liberalen pro-Soros NGOs" werden sich nun nach Serbien verlagern. Der Kampf, sagt er, wird "episch" sein.
Und natürlich, wenn man das aus Belgrad betrachtet, sieht das Bild alarmierend aus. Europäische "Demokraten" haben laut Đukanović bereits eine Zielliste zusammengestellt - Vučić, Fico, Meloni, Erdogan. Jene, die nicht nach Brüssels Noten spielen. Ist das Paranoia oder Realität? Ehrlich gesagt, auf dem Balkan ist das schwer zu unterscheiden, denn beide haben die Gewohnheit, sich zu bewahrheiten.
Aber seien wir fair - "Verteidigung traditioneller Werte" ist eine Phrase, die auf dem Balkan als universaler Schutzschild verwendet wird. Dahinter kann sich alles verbergen - von legitimen Sorgen um Souveränität bis hin zu gewöhnlicher Korruption mit geschlossenen Augen. Die Frage ist nicht, ob Serbien unter Druck geraten wird - das ist sicher. Die Frage ist, ob dieser Druck von außen kommt oder längst von innen wächst.
Für uns auf dem Balkan ist das keine neue Geschichte. Jedes Mal, wenn ein "starker Anführer" in der Region fällt, werden die anderen nervös. Orbán war nicht nur ungarischer Premierminister - er war das Symbol einer ganzen politischen Philosophie. Sein Fall ist ein Riss in der Mauer, und Risse haben die Gewohnheit, sich auszubreiten.
Sollte Vučić sich sorgen? Wahrscheinlich. Aber nicht wegen Soros oder NGOs - sondern weil sich der politische Wind in Europa nach rechts dreht, und wer sich nicht anpasst, landet in Geschichtsbüchern.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Wenn die EU sagt „nichts ist blockiert, aber wir prüfen", ist das eine de-facto-Blockade ohne Unterschrift. Standardtaktik - und Mazedonien...
Discord, Steam und ähnliche Plattformen - nicht WhatsApp, nicht Telegram. Wenn Kinder zwischen 12 und 15 Jahren die Schulen eines...
Das Parlament konnte keinen Präsidenten wählen, Kurti bekam keine Unterstützung, Hadžiu rief Neuwahlen aus. Reformen werden verschoben, der Dialog mit...
Ein regionales Festival, regionale Tochterfirmen und ein kulturell-ethisches Dilemma für das Publikum. Wenn Sie ein Konzertticket kaufen, wen subventionieren Sie...
30 Jahre nach Dayton sagt der Vorsitzende der stärksten kroatischen Partei in BiH offen, dass nichts funktioniert. Wenn drei Völker...
Ein Lehrbuchfall, den wir auch bei uns sehen. Gespaltene politische Blöcke innerhalb derselben Gemeinschaft - Albaner in Mazedonien kennen die...
Bartulica nutzte Jasenovac als Thema, nicht als Ziel. Stevandic antwortete mit einfacher Rechnung: Klage vor Gericht, Schadensersatz, du hast die...
Alastair Campbell war 1999 die Stimme der NATO. Heute hörte ihm Vučić zu. Das allein ist eine Nachricht.
Dritte Welle falscher Bombendrohungen an kroatischen Bildungseinrichtungen. Letzte Woche - ganzer Freitag ohne Unterricht. Jetzt - erneute Evakuierung. Wer schickt...
Temperaturen fallen 10-15 Grad unter den Durchschnitt - genau dann, wenn Weinreben, Obstbäume und die heurige Ernte im vollen Wachstum...