Zwei Anzeigen an einem Tag: 80-Jährige im eigenen Hof in Tearce verprügelt, 82-Jähriger aus Veles festgenommen, weil er seine Frau jahrelang schlug
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
21.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
21.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
21.08.2026
20.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
22.08.2026
21.08.2026
22.08.2026
21.08.2026
20.08.2026
22.08.2026
20.08.2026
18.08.2026
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Ein Wolf, der mitten in der Nacht ein Reh im Maul trägt, aufgenommen von einer Fotofalle. Eine Gämse, die nach langer Zeit intensiven Monitorings endlich wieder vor die Linse trat. Eine Gruppe Wildschweine in Bewegung. Eine Wildkatze, die Besucher regelmäßig mit dem Balkanluchs verwechseln. All das wurde im Nationalpark „Pelister” aufgenommen und dieser Tage veröffentlicht.
Aus dem Park heißt es, das Wild werde in seinen Lebensräumen immer häufiger gesichtet, seit die Aktivitäten des Ranger-Dienstes intensiviert wurden - sowohl in der Zone des aktiven Managements als auch in der Zone des strengen Schutzes. Ein Satz, der administrativ klingt, aber etwas sehr Konkretes bedeutet: Wenn jemand da ist, der aufpasst, kommen die Tiere zurück.
Fotofallen sind keine Dekoration. Über sie wird verfolgt, wo sich das Wild bewegt, wie groß der Bestand ist, in welchem Gesundheitszustand es sich befindet und wie es als Teil der Nahrungskette funktioniert. Das sind Daten, keine Postkarte - und Daten sind die Grundlage jeder ernsthaften Schutzentscheidung.
Das Foto vom Wolf mit seiner Beute ist der direkteste Beleg dafür. Die Anwesenheit eines Spitzenprädators bedeutet, dass unter ihm genug Nahrung vorhanden ist, und das bedeutet ein funktionierendes Ökosystem - nicht bloß schöne Natur zum Fotografieren.
Die Gämse ist eine eigene Geschichte. Rupicapra rupicapra ist die Art, die als Erste verschwindet, wenn Druck entsteht - durch Jagd, durch Lärm, durch menschliche Präsenz an den falschen Stellen. Ihr Wiederauftauchen auf den Aufnahmen nach so langer Zeit ist mehr als eine Anekdote.
Offen bleibt, wie lange der Ranger-Dienst, der diese Ergebnisse geliefert hat, finanziert wird. Mazedoniens Nationalparks scheitern nicht am Mangel an Gesetzen - sie scheitern am Mangel an Menschen vor Ort. Der Pelister zeigt gerade, wie das Gegenteil aussieht.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Sechs Einsatzorte an einem Wochenende, der größte Teil außerhalb des eigenen Gebiets. Dimitrievski sprach laut aus, was ZELS seit Jahren...
Das Feuer teilte sich in zwei Arme, einer davon Richtung Kloster oberhalb von Matejce. Und die brennenden Dörfer bei Prilep...
Kolefski hatte vorab darum gebeten, die albanische Hymne zu spielen. Er wurde ignoriert - und entschuldigte sich dann für einen...
Eine Tanksonde ist keine Zukunftstechnologie und ein GPS-Gerät keine Innovation. Der Unterschied lag also nicht an der Ausrüstung - sondern...
Eine Stunde an der Haltestelle ist kein technischer Defekt, sondern eine Haltung gegenüber der Zeit der Menschen. Und der Fahrplan...
Eine Lösung, die kein neues Gebäude braucht und schneller wirkt als jede Investition. Aber 650 Kinder in einem Haus ist...
Eine Zufahrtsstraße im Dorf braucht keine Enteignung, keine Ausschreibung, keine Studie. Wenn es jahrelang dauerte, war der Grund nicht technischer...
Die Antwort der Institutionen auf eine brennende Deponie bleibt dieselbe - noch mehr Erde auf das Feuer. Die endgültige Schließung...
Die zwei Tage nach dem Brand in Tetovo eröffnete Ermittlung endet mit dem Befund, es gebe nicht genug Beweise. Ein...
Die Stadt zählt Behandlungen seit dem 7. Mai, die Opposition zählt Patienten. Was fehlt, ist eine unabhängige Prüfung der Wirkung...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahre als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlasse deine E-Mail-Adresse und wir schreiben dir, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.