Kokain und Marihuana im Auto bei Murtino: drei junge Männer verhaftet - aber wer hat sie beliefert?
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
24.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
24.07.2026
23.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
25.07.2026
24.07.2026
25.07.2026
24.07.2026
23.07.2026
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Wir alle kennen diesen Morgen. Die Nacht war kurz, der Schlaf schlecht, und irgendwann gegen Mittag greift die Hand von selbst nach etwas Süßem oder Fettigem - Schokolade, einem Croissant, Chips. Dann kommt das Schuldgefühl: „Ich habe nicht genug Willenskraft”. Die Wissenschaft sagt, das Schuldgefühl ist falsch adressiert. Das Problem liegt nicht im Charakter, sondern in den Hormonen und in einem Gehirn, das nicht genug geschlafen hat.
Die Psychologin Esther Boada, Spezialistin für Essstörungen, erklärt den Mechanismus einfach. Wenn der Körper nicht genug schläft, liest er das als Ungleichgewicht und reagiert mit einer hormonellen Wende: Leptin, das Hormon, das Sättigung signalisiert, sinkt, während Ghrelin, das Hungerhormon, steigt. Das Ergebnis ist ein Körper, der mehr Nahrung verlangt, und zwar gerade die kalorienreichste - reich an Zucker und Fett. Boada beruft sich auf die Forschung von Karine Spiegel, die genau diesen Effekt schon vor Jahren zeigte.
Doch die Geschichte endet nicht bei den Hormonen. Ein unausgeschlafenes Gehirn verliert einen Teil der Fähigkeit, Emotionen zu regulieren und Impulse zu kontrollieren. Konzentration, Gedächtnis und Selbstkontrolle nehmen ab, während Reizbarkeit und Stressintoleranz zunehmen. Zugleich leuchten die Belohnungszentren im Gehirn stärker auf, wenn sie kalorienreiche Nahrung erblicken, während die Zonen für Selbstkontrolle schwächer arbeiten. Mit anderen Worten - das Verlangen wird lauter, die Bremse schwächer.
Hier kommt die Arbeit des Neurowissenschaftlers Matthew Walker ins Spiel, der den Schlaf „einen der großen Regulatoren” des Gleichgewichts zwischen biologischen Bedürfnissen und bewussten Entscheidungen nennt. Wenn dieser Regulator fehlt, werden Entscheidungen über Nahrung nicht mehr mit Vernunft getroffen, sondern mit einem müden Gehirn, das schnelle Energie sucht. Und das ist keine Schwäche - es ist Biologie.
Was tun? Boada schlägt etwas vor, das fast unromantisch klingt: statt Diäten und Selbstkritik soll die Erholung Vorrang haben. Lassen Sie keine Mahlzeiten aus, bereiten Sie im Voraus gesunde und sättigende Optionen vor, und hören Sie auf, sich für etwas zu beschuldigen, das Physiologie ist und keine moralische Schwäche. Manchmal geschieht das Beste, was wir für unsere Ernährung tun können, nicht in der Küche oder im Fitnessstudio - sondern im Bett, mit ein paar Stunden mehr Schlaf.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Joghurt, hausgemachtes Granola und ein paar Nüsse. Eine Ernährungsberaterin erklärt, warum Sättigung ein besserer Indikator ist als das Etikett „gesund”...
Ein Gericht, das jeder kennt und niemand richtig macht. Ein preisgekrönter Koch verrät, warum die meisten Versionen matschig werden -...
Du bist immer der Letzte auf deiner eigenen Liste, und dieses „alles andere” endet nie. Ein leeres Gefäß füllt nichts...
Frische Sardinen, wilder Fenchel, Rosinen und Safran. Manche Gerichte werden aus dem Überfluss geboren, die besten aus dem Mangel.
Für sommerliche Mittage, an denen schon der Gedanke an den Herd wie eine Strafe wirkt. Ein Mixer, eine reife Avocado...
Es gibt kein universelles Zeichen für eine Lüge, und der Durchschnittsmensch rät in 54 Prozent der Fälle richtig. Eine Expertin...
Frische Muscheln mit bunter Vinaigrette aus Paprika und Zwiebel, in Minuten fertig und im Kühlschrank abgestellt. Ein Gericht ohne eine...
„Danke” ist nicht nur gute Erziehung, sondern ein chemischer Befehl ans eigene Gehirn - es setzt Dopamin frei und senkt...
Eine kalte Mandelsuppe, Brot von gestern und ein Schuss Essig - eine Speise, geboren aus dem Mangel, nicht aus dem...
Die Wohlfühlindustrie verkauft dir Frieden über Apps und Zitate. Die Psychologie sagt, Zufriedenheit kommt von der Arbeit - davon, sich...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren