Neue LED-Beleuchtung auf dem Vodno „zum ersten Mal überhaupt": Der Bürgermeister prahlt, aber warum lag der Berg so viele Jahre im Dunkeln?
08.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Drei Verdächtige im Angriff auf einen 14-jährigen Jungen im Skopjer Stadtteil Chento erhielten nur Vorsichtsmaßnahmen - und genau das hat die Öffentlichkeit aufgewühlt. Den Verdächtigungen zufolge wurde der Junge körperlich angegriffen und erlitt sieben Messerstiche. Trotz der Schwere der Verletzungen werden die drei derzeit nicht wegen Mordversuchs verfolgt, sondern wegen der leichteren Straftat „Gewalt gegen ein Kind".
Das Grundstrafgericht nahm die Anträge der Staatsanwaltschaft an: Die Verdächtigen erhielten ein Verbot, ihren Wohnort zu verlassen, die Pflicht, sich regelmäßig bei der zuständigen Behörde zu melden, und die vorübergehende Beschlagnahme ihrer Reisedokumente. Es ist ihnen auch untersagt, sich dem verletzten Kind und seinen Eltern zu nähern oder sie zu kontaktieren. Die Staatsanwaltschaft sagt, die Ermittlungen liefen weiter, sämtliche medizinische Dokumentation werde gesichert und ein medizinisches Gutachten werde erwartet - davon hänge ab, ob sich die rechtliche Einstufung ändert.
Genau hier tauchen die Fragen auf, die die Eltern laut stellen. Der Angriff geschah am 22. Juni, die Strafanzeige wurde elf Tage später eingereicht. Warum so spät? In einer öffentlichen Erklärung behauptet die Mutter des Jungen, einer der Angreifer habe nicht nur ein Messer, sondern auch ein Sturmgewehr getragen - deshalb sei sie der Ansicht, der Fall sei als Mordversuch zu behandeln, nicht als gewöhnliche Gewalt.
Wenn ein Kind sieben Stiche abbekommt und die Verdächtigen nach Hause gehen, mit der bloßen Pflicht, sich ab und zu zu melden, hat der gewöhnliche Bürger jedes Recht zu fragen: Wo verläuft die Grenze zwischen „Gewalt" und „Mordversuch"? Die Institutionen sagen, alles hänge von den Gutachten ab. Doch für die Familie, die ihre Nächte am Krankenbett verbringt, ist jeder Tag Verzögerung ein weiterer Tag, an dem die Gerechtigkeit langsamer wirkt als der Schmerz. Wer wird die Verantwortung tragen, wenn das Gutachten zeigt, dass die Einstufung von Anfang an falsch war?
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