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Thunder gehen in Bestbesetzung rein: Jaylen Williams spielt das erste Spiel gegen die Spurs

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Die Oklahoma City Thunder gehen ins Finale der Western Conference mit Jaylen Williams im Kader. Der Titelverteidiger hat seinen Status für Spiel 1 gegen die San Antonio Spurs offiziell geklärt - eine Frage, die fast einen Monat über dem Team hing, ist damit beantwortet. Thunder treten in voller Stärke an, und das sind schlechte Nachrichten für die Spurs vor dem Start der Serie.

Williams spürte den Schmerz im linken hinteren Oberschenkel schon in Spiel 2 der ersten Runde gegen die Phoenix Suns, am 22. April. Seitdem hat er nicht gespielt. Thunder haben ohne ihn gespielt und sowohl die Suns als auch die Los Angeles Lakers in sauberen Serien ohne Niederlage geschlagen. Selbst ohne ihren zweitbesten Werfer war Thunder dominant. Jetzt mit ihm bekommt die Serie ein anderes Gesicht.

Williams selbst sagte, er sei gesund und froh, genug Zeit für die volle Erholung gehabt zu haben. Mit Vier-Spiele-Erfolgen in zwei Runden haben die Thunder zusätzliche Ruhetage gewonnen - und das ist ein Unterschied, den man in der Hüfte und im Kopf spürt, wenn ein 24-Jähriger aus einer Verletzung zurückkehrt. Wenn ein Spieler dieses Alters Zeit bekommt, ist das Gold wert.

Vor der Verletzung erzielte Williams im Schnitt 20,5 Punkte, 5,0 Assists und 4,0 Rebounds in zwei Playoff-Spielen. Zahlen, die auf dem Papier bescheiden wirken im Vergleich zu Stars mit über 30 Punkten Durchschnitt, aber Williams ist ein Spieler, der das Spiel mit Raum und Slashing verändert. Thunder haben die vorigen zwei Serien nicht mit Iso-Scoring gewonnen, sondern mit Tiefe. Mit Williams ist diese Tiefe jetzt tiefer und schärfer.

Für die Spurs ist das das schlimmste mögliche Szenario. Sie kamen nach langem Aufbau ins Westfinale und müssen jetzt gegen den Titelverteidiger spielen, der seine Energie in den ersten zwei Runden nicht einmal verbraucht hat. Victor Wembanyama wird der Schlüssel sein, aber Thunder haben zu viele Werkzeuge. Die Serie wird interessant, aber der Favorit ist klar. Die Frage ist, ob San Antonio überhaupt Raum für eine Überraschung hat.