КОЈ ЈА ПУШТИ АЛТА БАНКА ВО МАКЕДОНИЈА, КОЈ ТРЕБАШЕ ДА ЈА КОНТРОЛИРА И КОЈ ЌЕ ОДГОВАРА ЗА ПРОЦЕНКАТА НА РИЗИКОТ?
05.11.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Mindestens 30 russische Regionen haben zu wenig Treibstoff. Das ist nicht die erste Krise dieser Art, seit ukrainische Drohnen systematisch Raffinerien treffen, aber die erste, die Moskau erreicht hat. Gazprom Neft und Tatneft haben den Verkauf in der Hauptstadt selbst begrenzt - dort, wo der Krieg bislang nur im Fernsehen stattfand.
Schlangen im Süden, Wartelisten in den Werkstätten
In der Region Krasnodar bilden sich Schlangen vor den Tankstellen. Igor Sacharenko, Immobilienmakler aus Sotschi, sagt, die Stadt sehe aus wie vor der Olympiade, mit einem Unterschied - „es gibt kein Benzin in Sotschi“. Oleg Grigorenko, Redakteur des unabhängigen Portals 7x, erklärt, das Problem sei längst nicht mehr die persönliche Unsicherheit, ob man aus der Stadt kommt: Taxiunternehmen, Kurierdienste und Bauwirtschaft melden Auftragsrückgänge, weil die gesamte Lieferkette am Treibstoff hängt.
Nikolai Korschenewski, ein Ökonom, der Russland wegen seines Protests gegen den Krieg verlassen hat, beschreibt die zweite Phase: „Autos springen nicht an und brauchen Reparatur. Die Wartelisten in den Werkstätten sind monatelang, selbst in Moskau.“ Wenn der Treibstoff schlecht ist oder fehlt, zahlt die Mechanik eine Rechnung, die in keiner Ölstatistik auftaucht.
Die Zahl, die die Geschichte erzählt
Russlands Ölförderung ist von 11,5 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2019 auf inzwischen unter neun Millionen gefallen. Korschenewski warnt, bei anhaltendem Trend werde sie auf acht Millionen sinken - was aus seiner Sicht eine vollständige Wirtschaftskrise bedeutet.
Wjatscheslaw Schirjajew, Wirtschaftsanalyst im Exil, sagt, Import sei keine realistische Option: 200.000 Tonnen Treibstoff pro Tag importiert man nicht in ein derart isoliertes Land. Und Igor Lipsits erinnert daran, dass die beschädigten Raffinerien für weitere Angriffe verwundbar bleiben, weshalb die Behörden bereits rationieren - der Treibstoff geht zuerst an Dienste, die weiterlaufen müssen.
Lipsits geht mit seinem Vergleich noch weiter: Die Treibstoffverteilung werde zu einem geschlossenen System, das Auto zum Luxus. Das ist ein Satz aus den späten Achtzigern, nicht aus 2026.
Was diese Prognose wert ist
Schirjajew schätzt, verstärkte ukrainische Angriffe könnten den Krieg in wenigen Wochen beenden, durch Lähmung von Eisenbahn und Industrie. Bei solchen Fristen ist Vorsicht angebracht. Dieser Krieg läuft seit 2022, und er hat viele Ankündigungen einer schnellen Wende erlebt, von beiden Seiten - die Front blieb trotzdem, wo sie war.
Etwas hat sich dennoch geändert. Bisher waren die ukrainischen Schläge eine Geschichte über Russlands Rüstungsindustrie; jetzt sind sie eine Geschichte darüber, ob ein Moskauer zur Arbeit kommt. Der Krieg, der jahrelang irgendwo weit weg lief, ist endlich im eigenen Haushalt spürbar - und das ist der Punkt, an dem jedes Regime ernsthafter zu rechnen beginnt.
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