Kokain und Marihuana im Auto bei Murtino: drei junge Männer verhaftet - aber wer hat sie beliefert?
25.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Ab Mitternacht sind die amerikanischen Zölle für Serbien null Prozent - während dasselbe Washington die Zähne für die Europäische Union wetzt. Die Regierung von Donald Trump strich den 35-Prozent-Zoll auf serbische Waren und bereitet zugleich schärfere Maßnahmen gegen Brüssel vor. Serbien hat dies, laut Quellen, durch Verhandlungen erreicht, die Präsident Aleksandar Vučić führte.
Trump kündigte eine Untersuchung der EU-Praxis an, amerikanische Technologiekonzerne zu bestrafen, und verkündete: „Die Vereinigten Staaten sind nicht das Sparschwein Europas und wir werden nicht zulassen, dass sie es sind! Möge diese Wahrheit als Mitteilung dienen, dass wir sofort eine Untersuchung einleiten.” Der Satz ist klassischer Trump - doch hinter dem Ton steht ein ganz realer Handelskrieg mit Europa.
Die EU sieht sich Zöllen von bis zu 10 Prozent auf Waren gegenüber, die mit Fragen der Zwangsarbeit verbunden sind, und ihr drohen nun auch zusätzliche Strafen wegen ihres Umgangs mit Technologiefirmen. Serbien wurde andererseits von der Liste der Länder gestrichen, die wegen ungünstiger Handelspraktiken untersucht werden - was null zusätzliche Zölle bedeutet, solange die Verhandlungen laufen.
Vučić erklärte, das Ergebnis habe die Erwartungen übertroffen. Und hier ist der Punkt, bei dem es sich lohnt zu verweilen: die Aufhebung der Zölle könnte hunderte Millionen Euro an ausländischen Investitionen anziehen, denn Hersteller, die eine europäische Produktionsbasis mit günstigem Zugang zum amerikanischen Markt suchen, blicken plötzlich mit anderen Augen auf Serbien.
Und nun die Frage, die uns direkt trifft: Serbien ist ein Nachbar, mit dem wir sowohl eine Grenze als auch die halbe Wirtschaft teilen. Wenn es zum Eingangstor für ausländische Fabriken wird, die sowohl Europa als auch Amerika wollen, wo sind wir in dieser Rechnung? Während Belgrad null Prozent kassiert, sitzt Skopje überhaupt am selben Verhandlungstisch - oder warten wir wieder an der Tür wie an einem Gemeindeschalter? Die Geopolitik ist selten gerecht, aber sie ist auch selten zufällig.
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