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Die zehn profitabelsten Bauunternehmen 2025 verdienten weniger als eine einzige Bank

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Die zehn profitabelsten Bauunternehmen 2025 verdienten weniger als eine einzige Bank

Die Finanzergebnisse für 2025 zeigen, dass der Bausektor in Mazedonien beim Thema Profitabilität deutlich hinter dem Bankwesen und einem Teil der Industrie zurückbleibt.

Laut den veröffentlichten Daten erzielten die zehn Bauunternehmen mit dem größten Gewinn 2025 einen Gesamtgewinn von rund 38,9 Millionen Euro. Auf der Liste stehen:

  • Adora Inzhenering DOOEL - 6,63 Millionen Euro
  • M.G. Feshn DOO - 4,83 Millionen Euro
  • A Plus Inzhinering DOO - 4,25 Millionen Euro
  • Zhikol DOOEL - 4,07 Millionen Euro
  • Stenton Gradba DOO - 3,76 Millionen Euro
  • SMS Shops DOOEL - 3,19 Millionen Euro
  • Obnoviteli DOOEL - 3,16 Millionen Euro
  • Aleks-3 DOOEL - 3,08 Millionen Euro
  • Vip Proekt DOOEL - 2,84 Millionen Euro
  • Energogrup DOO - 2,27 Millionen Euro

Obwohl diese Unternehmen zu den erfolgreichsten im mazedonischen Bauwesen gehören, ist ihr Gesamtgewinn deutlich kleiner als der Gewinn einzelner Unternehmen und Banken.

Die Komercijalna Banka erzielte 2025 einen Gewinn von über 82 Millionen Euro, das ist mehr als das Doppelte des Gesamtgewinns der zehn profitabelsten Bauunternehmen zusammen. Die NLB Banka erzielte einen Gewinn von rund 79 Millionen Euro, während Johnson Matthey einen Gewinn von über 73 Millionen Euro auswies.

Selbst Titan Usje erzielt mit einem Gewinn von rund 29 Millionen Euro allein einen Gewinn, der etwa drei Viertel des Gewinns der gesamten Gruppe der zehn erfolgreichsten Bauunternehmen erreicht.

Diese Zahlen werfen die Frage auf, ob der Bausektor in eine Phase der Verlangsamung eintritt. Obwohl die Wohnungspreise in vielen Städten historische Rekorde erreicht haben, bleibt die Profitabilität der Bauunternehmen deutlich niedriger als die der Banken, Energieunternehmen und eines Teils der großen Industriekapazitäten.

Die Tatsache, dass die zehn profitabelsten Bauunternehmen zusammen weniger verdienen als eine einzige Bank, ist ein klarer Hinweis auf die Verschiebung des Schwerpunkts der mazedonischen Wirtschaft, wo sich die größten Gewinne zunehmend im Finanzsektor, in der Energie und in der Industrie konzentrieren, nicht im Bauwesen.