Nobelpreisträgerin Narges Mohammadi im Krankenhaus: zwei Herzinfarkte im Gefängnis, 20 Kilo weniger, und ein Testament stiller Tapferkeit
11.05.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Berlin sagte ein klares Nein. Der frühere Kanzler Gerhard Schröder kann kein Vermittler zwischen Moskau und Kiew sein - und zwar nicht wegen mangelnder Erfahrung, sondern wegen seiner zu großen persönlichen Freundschaft mit Wladimir Putin und seiner langjährigen Verbindung zu russischen Energiekonzernen. Wie eine Quelle es formulierte: „Putins Freund kann einfach kein Vermittler sein."
Putin schickte den Vorschlag durch die Vordertür. „Unter den europäischen Politikern hätte ich persönlich gerne Schröder als Gesprächspartner," erklärte er. Das ist ein Satz mit dreifacher Funktion: Schröder auf die diplomatische Bühne zurückzuholen, den westlichen Block zu spalten (denn in Deutschland gibt es um diese Idee Risse) und eine Botschaft zu senden, dass Moskau gesprächsbereit ist - aber zu eigenen Bedingungen.
Die deutsche Regierungskoalition schlägt nun eine Alternative vor: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Laut Der Spiegel wird sogar die Idee einer gemeinsamen Vermittlung durch Steinmeier und Schröder erwogen - „eine interessante Idee", so eine Regierungsquelle. Übersetzung: Berlin will das Angebot nicht völlig zurückweisen, denn eine völlige Zurückweisung hieße, alle Gespräche zur Ukraine aufzugeben.
In der SPD (Schröders Partei) ist das Bild gespalten. Adis Ahmetović sagt: „Jedes Angebot muss ernsthaft geprüft werden." Ralf Stegner ergänzt, eine Ablehnung einer solchen Initiative wäre „unverantwortlich", wenn sie Europa einen Platz an den Verhandlungen verschafft. Schröder, inzwischen 82 Jahre alt, lehnte über sein Büro einen Kommentar ab.
Für die Balkanperspektive ist das wichtig. Die Lehre: Auch die großen europäischen Mächte haben innere Spaltungen, wenn es um Russland geht. Deutschland ist in seinem Ansatz nicht „monolithisch". Und das ist eine lehrreiche Sache für unsere Länder, die sich ständig fragen - „warum spricht Europa nicht mit einer Stimme?" Die Antwort - weil nicht einmal Berlin mit einer Stimme spricht.
Die offene Frage: Wofür bietet Putin eigentlich einen Vermittler an? Zeichen der Schwäche, oder Manöver zum Zeitgewinn? Oder schlicht Taktik - nach Schröder fragen, im Wissen, er wird abgelehnt, dann jemanden „Schlimmeres" vorschlagen, mit dem man verhandeln muss? Diplomatie hat ihre Drehbücher. Und keines ist das, was es scheint.
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