Cuna wieder in Handschellen: Der Dealer, der aus dem Fenster einer Polizeistation sprang, ist in Skopje gefasst
15.07.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Frauen aus der Region Pelagonien werden zum ersten Mal medikamentöse Abbrüche in der Nähe ihres Wohnorts in Anspruch nehmen können. Im Klinischen Krankenhaus „Dr. Trifun Panovski" in Bitola wurde eine Beratungsstelle eröffnet - die zweite ihrer Art im öffentlichen Gesundheitswesen, nach der in Skopje.
Die Bedeutung ist größer, als es auf den ersten Blick klingt. Bisher mussten Frauen aus Pelagonien und den umliegenden Regionen - besonders jene aus ländlichen Gegenden und aus stärker marginalisierten Gemeinschaften - für diese Leistung nach Skopje reisen. Das bedeutete Zeit, Geld und organisatorische Hürden, die für manche Grund genug waren, überhaupt keine rechtzeitige medizinische Versorgung zu suchen. Mit der Eröffnung der Beratungsstelle in Bitola werden diese Hürden deutlich kleiner.
Die Beratungsstelle ist nach dem Modell aufgebaut, das seit 2021 an der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Skopje funktioniert, in Partnerschaft mit dem Gesundheitsverband HERA. Der Raum wurde angepasst, medizinische Ausrüstung beschafft und das Gesundheitspersonal geschult. Der Leiter der gynäkologischen Abteilung, Dr. Mihajlo Vangelov, betonte, dass Patientinnen von nun an eine vollständige Leistung „in einem sicheren, vertraulichen und würdevollen Umfeld" erhalten können, im Einklang mit den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.
Die Direktorin des Krankenhauses, Dr. Nensi Lozanče, beschrieb den Schritt als Pflicht einer öffentlichen Gesundheitseinrichtung, die Leistungen für die Bürger ständig weiterzuentwickeln. Und hier liegt der Punkt, der selten laut ausgesprochen wird: Der Zugang zur reproduktiven Gesundheit sollte nicht davon abhängen, wie nah man an Skopje wohnt. Eine Gesundheitsleistung, die es nur in der Hauptstadt gibt, ist keine Leistung für das ganze Land - sie ist ein Privileg für jene, die reisen können. Jeder Schritt, der die Versorgung näher an die Menschen bringt, wo immer sie leben, ist mehr wert als jede Erklärung über „gleichen Zugang".
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