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„Dame Gruev” bekommt neue Bänke, Grün und einen Spielplatz: schönes Projekt, doch der Test ist die Instandhaltung

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„Dame Gruev” bekommt neue Bänke, Grün und einen Spielplatz: schönes Projekt, doch der Test ist die Instandhaltung

Die Straße „Dame Gruev” im Zentrum von Skopje bekommt ein neues Gesicht. Die Gemeinde Centar setzt die erste Phase eines Projekts zur Begrünung und Gestaltung des Abschnitts vom Grünen Markt bis zur Straße „Makedonija” um, samt dem Teil beim Parlament - mit neuen Bänken, Abfallkörben, einem Kinderspielplatz und einem Fitnessbereich unter freiem Himmel.

Bürgermeister Goran Gerasimovski sagt, die Gestaltung öffentlicher Räume bleibe Priorität der Gemeinde: „Wir schaffen funktionale, gepflegte und grüne öffentliche Räume, in denen die Bürger sich ausruhen, erholen und wertvolle Zeit mit ihren Familien verbringen können.” Eine Botschaft, die schön klingt - und anders als bei so vielen anderen Ankündigungen geht es diesmal um etwas Konkretes und Sichtbares: Bänke, Grün, Raum für Kinder.

Das ist die Art Projekt, die selten Streit auslöst - schwer, gegen neue Bänke und Grünflächen im Zentrum zu sein. Und genau deshalb lohnt sich ein wenig Skepsis: Solche Aufwertungen lassen sich leicht ankündigen und schön fotografieren, doch der eigentliche Test kommt später. Wird der neue Spielplatz tatsächlich gepflegt, oder ist er in zwei Jahren zerstört und vergessen, wie so viele andere „gestaltete” Räume in der Stadt?

Grüne öffentliche Flächen sind wirklich nötig - Skopje erstickt seit Jahrzehnten im Beton und leidet unter Schattenmangel, also ist jeder Baum und jede Bank willkommen. Aber der Unterschied zwischen einer Stadt, die investiert, und einer, die nur Bänder durchschneidet, liegt in der Instandhaltung. Bleibt „Dame Gruev” in ein paar Jahren gepflegt, sauber und voller Menschen, ist das ein kleiner Erfolg, der Lob verdient. Wenn nicht, ist es eine weitere Erinnerung daran, dass bei uns das Bauen am leichtesten fällt und das Erhalten am schwersten.