Cuna wieder in Handschellen: Der Dealer, der aus dem Fenster einer Polizeistation sprang, ist in Skopje gefasst
15.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Lage am Golf ist außer Kontrolle geraten. Iranische Raketen trafen zwei Tanker in der Straße von Hormus, nahe der Küste des Oman - ein Besatzungsmitglied kam ums Leben, acht wurden verletzt, vier davon schwer. Der Tote war ein indischer Staatsbürger, unter den Verletzten sind sechs Inder und zwei Ukrainer.
Und das war nur ein Teil eines blutigen Tages. Das US-Militär teilte mit, es habe die dritte Nacht in Folge Angriffe auf iranische Ziele beendet - eine Operation, die es als „fünfstündig" beschrieb. Getroffen wurden Küstenabwehrsysteme, Raketenstellungen, Drohnenanlagen und maritime Kapazitäten in mehreren iranischen Städten. Der Iran schlug zurück - angeblich auf US-Stützpunkte in Bahrain, wo zweimal Luftalarm ertönte, während Jordanien vier iranische Raketen abfing.
Doch die größte Bombe war nicht militärisch, sondern wirtschaftlich. Donald Trump kündigte an, die USA würden erneut eine Blockade iranischer Häfen verhängen und die Meerenge kontrollieren - plus einen Zoll von 20 Prozent auf jede Fracht, die sie passiert, angeblich für „Sicherheitskosten". Der Iran erwiderte, die Meerenge sei iranisches Territorium, und wies jede amerikanische Einmischung zurück. Wer wirklich über einen der wichtigsten Seewege der Welt gebietet - das ist jetzt eine offene Frage, mit Raketen als Argumenten.
Und die Folgen greifen sofort weit über den Golf hinaus. Der Ölpreis sprang auf den höchsten Stand seit vier Wochen - „Brent" stieg um 2 Prozent auf fast 85 Dollar pro Barrel, unmittelbar nach der Ankündigung der Blockade. Durch die Straße von Hormus fließt ein beträchtlicher Teil des Weltöls, und jede Verteuerung dort erreicht unsere Zapfsäulen schneller, als wir denken. Der Krieg, den wir am Bildschirm sehen, ist längst nicht mehr weit weg - er steckt im Preis jedes Liters, den wir tanken.
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