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Russland warf eine Drei-Tonnen-Bombe auf eine ukrainische Stadt: die FAB-3000 mit einem Todesradius von 240 Metern

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Russland warf eine Drei-Tonnen-Bombe auf eine ukrainische Stadt: die FAB-3000 mit einem Todesradius von 240 Metern

Russland warf eine Drei-Tonnen-Bombe auf eine ukrainische Stadt, und die Aufnahme der Explosion verbreitet sich weltweit. Das Ziel war Orichiw in der Region Saporischschja - eine Stadt direkt an der Frontlinie - und der Angriff erzeugte eine gewaltige Explosion mit einer hohen Rauchsäule, kilometerweit sichtbar.

Die Waffe ist ein Monster aus einer anderen Ära. Die FAB-3000 wiegt drei Tonnen, davon etwa 1,5 Tonnen reiner Sprengstoff. Ursprünglich wurde sie 1946 von der Sowjetunion entwickelt, und Russland belebte die Massenproduktion Anfang 2024 wieder - nach ganzen 40 Jahren Pause seit dem letzten Einsatz in Afghanistan. Die modernen Versionen erhielten ein Navigationsmodul, das es dem Piloten erlaubt, die Bombe aus sicherer Entfernung abzuwerfen, während sie ihre Flugbahn selbst korrigiert.

Die Zahlen zur Zerstörung sind eiskalt. Der Zerstörungsradius reicht bis 240 Meter, und tödliche Splitter fliegen über einen Kilometer vom Einschlagsort weg. Das System ist für die taktischen Su-34-Bomber angepasst. Wenn so etwas auf eine Stadt fällt, verschwindet der Unterschied zwischen einem militärischen Ziel und einem Wohnviertel praktisch.

Der Krieg in der Ukraine dauert längst zu lange, um uns noch zu überraschen, doch genau das ist die Gefahr - wir haben uns daran gewöhnt. Jeder neue Tag bringt schwerere Waffen, größere Bomben, größere Todeszonen, und wir halten immer seltener inne, um darüber nachzudenken, was das bedeutet. Der Balkan weiß gut, wohin die Logik „immer schwerere Waffen für ein schnelleres Ende" führt - meist nirgendwohin, außer zu noch mehr Gräbern. Die Frage, die selten gestellt wird, lautet: wie lange noch wird die Welt Aufnahmen von Explosionen betrachten wie Postkarten fremden Unglücks?