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Dallas trennt sich von Kidd - und es stellt sich heraus, dass auch er die Finger im Schock-Transfer von Dončić hatte

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Die Dallas Mavericks haben die Ära von Jason Kidd beendet. Nach fünf Jahren mit einer Bilanz von genau 205-205 Siegen und Niederlagen ist der Trainer, der sie 2024 ins NBA-Finale führte, nicht mehr auf der Bank - und die Geschichte handelt nicht nur vom Ergebnis. Tief in den Korridoren glaubt man, dass Kidd die Finger im Schock-Transfer von Luka Dončić zu den Lakers im letzten Jahr hatte.

Der neue Präsident des Teams, Masai Ujiri (ehemaliger Architekt der Toronto Raptors), traf die Entscheidung über Kidd angeblich ohne ihn überhaupt zu konsultieren. Kidd, der vor nur sieben Monaten eine Vertragsverlängerung unterschrieb, erwartete offensichtlich eine größere Rolle. Er bekam - die Entlassung.

Und die Dončić-Geschichte tut den Fans am meisten weh. Die allgemein akzeptierte Erklärung ist, dass General Manager Nico Harrison den Transfer des slowenischen Superstars genehmigte - aber jetzt stellt sich heraus, dass Kidd mit Dončićs körperlicher Verfassung unzufrieden war, und das war allen in der Organisation sichtbar. Mit anderen Worten: der Trainer hätte den Transfer blockieren können, wenn er gewollt hätte. Er tat es nicht.

Dončić bei den Lakers war einer der größten Schocks in der NBA der letzten Jahre. Die gesamte Fan-Basis erlebte es als Verrat - ein Superstar in der Blüte seiner Karriere, getauscht gegen ein paar Insider-Verhandlungen und Nebel. Es gab keine sportliche Logik. Es gab nur ein Geschäft, das die Fans ausschloss.

Die Mavericks versuchen jetzt, eine neue Seite zu öffnen, mit Cooper Flagg als neuem Gesicht des Projekts - dem ersten Pick im diesjährigen Draft. Aber der Weg nach vorn ist hart: eine Organisation, die in einem Jahr sowohl Dončić als auch Kidd verloren hat, muss ihrer Fan-Basis überzeugen, dass sie einen Plan hat. Vorerst - sie hat nur neue Namen und alten Schmerz.