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46 Tote bei katastrophalen Überschwemmungen in Brasilien

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Katastrophale Überschwemmungen und Erdrutsche trafen die brasilianischen Bundesstaaten São Paulo und Minas Gerais und forderten mindestens 46 Menschenleben. Die Rettungsteams setzen die Suche in den Trümmern fort, und die Behörden befürchten, dass die Opferzahl steigen wird.

Die Stadt São Sebastião in São Paulo war am schwersten betroffen - die Region erhielt eine Monatsregenmenge in nur 24 Stunden. Der Bürgermeister erklärte: "Unsere Rettungsteams können bestimmte Orte nicht erreichen - die Situation ist chaotisch." Der Gouverneur rief in sechs Gemeinden den Notstand aus.

Gleichzeitig forderten die Überschwemmungen im Bundesstaat Minas Gerais in der Stadt Juiz de Fora und der Umgebung über 22 Menschenleben, bei etwa 45 Vermissten. Der Bürgermeister erklärte, dies sei "der niederschlagsreichste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen - die Niederschläge übertrafen den Monatsdurchschnitt um das Doppelte."

Die Hauptstraßen, die die betroffene Region mit dem Rest des Landes verbinden, sind durch Erdrutsche blockiert. Tausende Touristen, die zu den Karnevalsfeiern angereist waren, saßen fest, und die Behörden sagten alle Karnevalsveranstaltungen ab, um sich auf die Krisenreaktion zu konzentrieren.

Über 400 Familien wurden evakuiert. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ordnete die Mobilisierung der föderalen Notdienste an und sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus.