Fan-S.-Noli-Straße in Čair fertig asphaltiert: Der wahre Test ist nicht das Band, sondern der erste Winter
27.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Manchmal entscheidet eine einzige Wette über das Schicksal einer ganzen Firma. Der Venture-Fonds Menlo Ventures sammelte 3 Milliarden Dollar (rund 2,8 Milliarden Euro) für einen neuen Fonds - die größte Sammlung in seiner 50-jährigen Geschichte. Hinter diesem Erfolg steht vor allem ein Zug: die massive Beteiligung an Anthropic, dem Unternehmen, das das Modell Claude herstellt. Menlos Anteil daran ist nun laut Quellen rund 14 Milliarden Dollar wert.
Der Rückblick auf 2024 zeigt, wie riskant der Zug war. Menlo investierte über 500 Millionen Dollar in Anthropic und führte die Serie D in einem Moment an, als die Bewertung des Start-ups auf 18 Milliarden Dollar sprang. Die Wette selbst war vielleicht nicht wild - Anthropic hatte bereits einen 4-Milliarden-Deal mit Amazon und wurde von ehemaligen OpenAI-Forschern gegründet. Wild war, wie Menlo das Geld sammelte: zu einer Zeit, als niemand Schecks über eine halbe Milliarde schrieb, während Giganten wie SoftBank und Tiger Global noch ihre Wunden aus der Nach-Pandemie-Krise leckten.
Seitdem ist das Wetten auf Anthropic so modern geworden, dass das Unternehmen selbst letzten Monat warnte, dass nicht autorisierte Kanäle, die angeblich seine Aktien verkaufen, ein Betrug sind. Wenn eine Firma öffentlich warnen muss, dass Leute ihre Aktien an dubiosen Orten handeln, ist das der beste Indikator dafür, wie aufgebläht die Blase um sie herum ist.
Die Menlo-Geschichte klingt nach einer Gewinngeschichte - und das ist sie. Doch es lohnt sich zu erinnern, dass jede KI-Euphorie genial aussieht, solange sie dauert. Die Fonds, die früh einstiegen, erklären sich nun zu Visionären; die Frage, die niemand laut stellen will, ist, was mit all jenen passiert, die später einstiegen, zu aufgeblähten Bewertungen, wenn die Musik einmal aufhört.
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