Janevska fordert mehr Einsatz der Lehrer für die Agrarschule - aber kann ein Lehrer im Alleingang ein Fach retten, das der Staat vernachlässigt hat?
25.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Jahrelang wurden Elektroautos als Spielzeug für die Reichen verkauft. Slate Auto, das Startup hinter dem Milliardär Jeff Bezos, ist nun den umgekehrten Weg gegangen und hat den Preis seines Elektro-Pickups bekannt gegeben: 24.950 Dollar (rund 23.000 Euro). Das ist die Hälfte des Durchschnittspreises eines Neuwagens in den USA - und eine Seltenheit in einer Welt, in der jedes neue Elektromodell darum wetteifert, das teuerste zu sein.
Der Preis ist natürlich ohne Steuern, Zulassung und Zusatzausstattung, und die Bestellungen haben gerade erst begonnen. Das Unternehmen teilte zudem mit, die Reichweite des Basismodells von etwa 240 auf rund 330 Kilometer erhöht zu haben, dafür aber die Pläne für eine größere Batterie aufgegeben zu haben. Ein klassischer Kompromiss - ein erschwinglicherer Preis, weniger Luxus.
Und Luxus gibt es wirklich nicht. Das Fahrzeug kommt mit Kurbelfenstern, ohne Bildschirm und ohne Infotainmentsystem, in einer einzigen grauen Farbe ohne Lackoptionen. All das ist kein Fehler, sondern Strategie: Lackierfabriken kosten ernsthaftes Geld, deshalb wird Slate den Käufern stattdessen Folien zur Individualisierung anbieten. Der Basis-Pickup mit zwei Sitzen lässt sich zu Hause oder beim Mechaniker in einen Fünfsitzer-SUV verwandeln, der wiederum 29.950 Dollar kosten wird.
Slate wird keine klassischen Autohäuser haben - es verkauft direkt an die Käufer, so wie es Tesla, Rivian und Lucid tun. Das klingt modern, birgt aber auch Risiko: Ohne ein Netz von Servicestellen und Händlern fällt das gesamte Vertrauen auf ein junges Unternehmen, das erst beweisen muss, dass es liefern kann.
Über all dem schwebt auch die Politik. Mit Trumps zweiter Regierung und der republikanischen Kontrolle über den Kongress wurden die Umweltstandards gelockert und die staatliche Subvention von 7.500 Dollar für Elektroautos gestrichen. Das Ergebnis - viele Hersteller haben ihre Pläne für neue Elektromodelle in den USA verschoben oder eingefroren. In einem solchen Moment ist Slates billiger Pickup entweder ein mutiges Kalkül oder ein Sprung zur falschen Zeit. Wer recht hat, werden die ersten Auslieferungen zeigen, nicht das Marketing.
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