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Wenn Sie im Sommer nicht schlafen können, liegt es vielleicht nicht an Ihnen, sondern am Nachmittagskaffee

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Wenn Sie im Sommer nicht schlafen können, liegt es vielleicht nicht an Ihnen, sondern am Nachmittagskaffee

Sommer heißt Nachmittagskaffee auf der Terrasse - aber wenn Sie danach nicht schlafen können, liegt es vielleicht nicht an Ihnen, sondern an der Kaffeesorte, die Sie trinken. Eine Ernährungsberaterin erklärt, dass die Wahl der Bohne und die Stunde, zu der Sie ihn trinken, einen größeren Unterschied machen, als wir denken.

Ihr Rat für den Nachmittag ist 100 Prozent natürlicher Arabica. Der Grund ist einfach: Arabica-Bohnen enthalten rund 30 bis 50 Prozent weniger Koffein als Robusta, mit milderem und weniger bitterem Geschmack. Das bedeutet eine schwächere Stimulation des Nervensystems genau dann, wenn der Körper gegen Abend zur Ruhe kommen sollte.

Doch die Kaffeesorte ist nur die halbe Geschichte - die Stunde zählt mehr. Koffein hat eine Halbwertszeit von fünf bis sechs Stunden, was heißt, dass die Hälfte davon auch nach so langer Zeit noch durch den Körper kreist. Deshalb lautet der Rat, mindestens sechs bis acht Stunden vor dem Schlaf kein Koffein zu trinken. Wenn Sie gegen 23 Uhr ins Bett gehen, sollte der letzte Kaffee bis 15-16 Uhr sein. Menschen mit Schlaflosigkeit, Angstzuständen oder langsamem Stoffwechsel sollten noch früher aufhören.

Es gibt auch einen Trick, der widersprüchlich klingt - das „Kaffee-Nickerchen". Wenn Sie unmittelbar vor einem kurzen Nickerchen von 15-20 Minuten Kaffee trinken, erreicht das Koffein das Gehirn genau dann, wenn Sie aufwachen, während das Nickerchen bereits den Adenosinspiegel gesenkt hat - die Chemikalie, die Sie müde macht. Das Ergebnis: Sie wachen bereit auf, nicht benommen. Doch es gibt keine allgemeingültige Regel - jeder Körper reagiert anders, also ist der beste Rat, auf sich selbst zu hören, nicht auf die Werbung auf der Verpackung.