Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
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23.04.2026
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12.04.2026
Im Alter von 96 Jahren ist Prinzessin Sveva Romanow gestorben - eine der letzten lebenden Verbindungen zur Welt der russischen Zarenfamilie vor der Revolution. Mit ihr geht eine ganze Epoche - eine Generation von Aristokraten, geboren zwischen zwei Welten, die die alte Ordnung nur aus den Erzählungen der Älteren kannten.
Geboren als Gräfin Sveva della Gherardesca in der Toskana, stammte sie aus einer italienischen Adelsfamilie, deren Abstammung bis ins zehnte Jahrhundert reicht - so alt, dass der Name ihrer Vorfahren sogar bei Dante erwähnt wird. Ihre Kindheit verbrachte sie auf dem Familiengut in der Toskana, wo ihr Vater Vieh züchtete und Wein herstellte, und sie wurde privat, zu Hause, ausgebildet.
Das Schicksal wandte sie 1950 Russland zu, auf einer Feier in Rom. Dort lernte sie Prinz Nikolai Romanowitsch Romanow kennen, den Ururenkel von Zar Nikolaus I. Die beiden heirateten im Januar 1952 in der Kirche des Erzengels Michael in Cannes. Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor - Natalia, Elizaveta und Tatiana - und sie teilten ihr Leben zwischen der Schweiz im Winter und Italien im Rest des Jahres.
Ihre Familie beschrieb sie als wahre Prinzessin und eine der letzten Vertreterinnen ihrer Generation. Das ist nicht nur eine sentimentale Phrase - mit dem Tod von Menschen wie Sveva wird die Verbindung zum vorrevolutionären Russland immer mehr eine Sache der Archive und immer weniger der lebendigen Erinnerung.
Geschichten wie diese klingen auf dem Balkan nicht fremd. Auch hier lebt die Geschichte alter Familien, königlicher Abstammungslinien und verschwundener Imperien in Erzählungen weiter, die mit jeder Generation langsam verblassen. Die Frage ist, wer sich an sie erinnern wird, wenn auch die Letzten gegangen sind, die dabei waren.
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